Endlich richtig

Auch so kann´s gehen. In UK hat Channel 4 die Werbeindustrie dazu veranlasst, sich der authentischen Repräsentation, der oft unterrepräsentierten und missverstandenen LGBT+ community anzunehmen. Tja und was muss man tun, um Agenturen und Auftraggeber für etwas zu begeistern? Man setzt einen Award auf. Yay! Der „Diversity in Advertising Award“ wurde also in UK ausgeschrieben.

Starbucks hat sich prompt der Aufgabenstellung angenommen und hat sie wunderbare Weise auch gemeistert. Die Agentur dahinter war „Iris“. Und was ist die schlimmste Konvention, wenn wir an Starbucks denken? Nein, nicht die überhöhten Preise, sondern die immer falschen Namen auf den Kaffeebechern.

Jemma vs. James

Der Spot erzählt die Geschichte von James, der sich in seinem Transformationsprozess befindet, leidet, sein Bild des eigenen Ich selbst noch nicht erfasst, aber in jedem Fall nicht seinem Umfeld klar machen konnte. Im Alltag immer noch mit seinem Geburtsnamen Jemma angesprochen, findet der „heilende Moment“ für ihn just in einer Starbucks Filiale statt. Er sieht zum ersten Mal seinen neuen „echten“ Namen auf dem Kaffeebecher…

Genügend „Konflikt“, denn der innere Kampf des „James“ ist berührend und wird durchaus auch Menschen verständlich, die den Transgender Themen nicht offen gegenüberstehen. Ein klarer Held – eigentlich zwei: Einer der seinen „Weg geht“ und Starbucks, die just in diesem Fall den „richtigen Namen“ verwenden.

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