Xmas Storytelling 2019

Und weiter geht´s mit Teil 3 des Weihnachtswahnsinns. Ich habe mir für euch die verschiedensten Weihnachtsspots angesehen und ein best of zusammengestellt. Dieser 3 und letzte Teil bringt ein wirklich gutes 3er Gespann für euch mit: Apple, Erste Group und Sainsbury.

Die Geburt des Weihnachtsmanns

Vor 150 Jahren eröffnete Sainsbury sein erstes Geschäft. Dieses Jahr erzählen sie uns die Geschichte eines kleinen Jungen, der damals zu einer Gruppe von Kindern des Kinderheims gehörte. Der Leiter des Heims ist  leider – wie in vielen Geschichten und leider auch jenen, die wahr sind – ein durch und durch verkommener Mann. Erwischt wird im Spot, allerdings nicht „der Böse“, sondern ein kleiner Junge. Mit seinem Schicksal erleben wir in dieser Geschichte die „Geburt der Institution des Weihnachtsmanns“. Das Motto der Geschichte: „Geben seliger macht denn nehmen“. Passt. Guter Konflikt. Passendes Umfeld zur Positionierung und filmreife Umsetzung. Tränchenfaktor: 2. Schön!

Glaub an Dich

Wenn man so will, die „Glaub an Dich“ Weihnachtsedition. Einen entzückend animierter Film um Hanna Hummel schickt die Erste Group ins Rennen. Eine süsse Geschichte, um eine Hummel, die so gerne fliegen können würde und darüber, dass man an sich glauben sollte und seine Träume nie aufgibt. Tränchenfaktor nicht so hoch: 3 von 1 bis 5, aber „Awwww“-Faktor gewaltig gut. Das Motto und Transformation in der Geschichte passt optimal zur Positionierung der Erste Group. Seht selbst:

Everbody needs sombody

Amazon ist ohnehin mit dem aktuellen Spot in heavy rotation im TV.  Heuer stimmen die Weihnachtsboxen von Amazon gemeinsam das Lied „Everybody needs somebody to love“ mit den Menschen an. Sehr lieb gemacht, zeigt der Spot, wie vielfältig wir Menschen miteinander verbunden sind. Aber ehrlich gesagt, aus Storytelling Sicht ginge da noch deutlich mehr… Süsser Spot, emotional bekannte Elemente, gut an der Positionierung.

Familien“bande“

Apple gibt Vollgas. Ihr müsst allerdings durchhalten. Der Spot ist mit 3 Min. recht lang, aber es lohnt sich.  Wie schon öfter werden zwei getrennte und sich erst langsam verbindende Handlungsstränge zu einem würdigen Grande Finale verwoben. Tränchenfaktor: 1. Wer hier nicht schluchzt, ist reif für den Psychiater. Perfekt wird die Geschichte in die hektische und nervige Anreise zur Familie platziert. Zwei Mädchen geben ihr bestes, um die Nerven der Eltern blank zu legen. Das iPad ist ein Nebendarsteller und wird dann aber zum „Lieferanten“ eines emotionalen Peaks. Perfekt in Sachen Positionierung und Produktfeature. Perfekt in Sachen „Konflikt“ und Transformation durch das Produkt. Very well done!

 

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