Was immer funktioniert…

In meinen Stunden mit Studenten wird immer auch viel diskutiert. Und das ist gut so. Eines der beliebtesten Diskussionsthemen in unseren Erfahungsabgleichen: „Storytelling ist doch, wie ich ein cooles Video mache, oder?“

Für mich, ist Storytelling ist tief in der Positionierung einer Marke verankert und kommt, bei richtiger Ausarbeitung, in der Unternehmenskommunikation, im Thema Content Marketing, in den Social-Media-Kanälen, Kampagnen, Kundenmagazinen, Newsletter, Geschäftsberichten, Employer Branding Ausarbeitungen, PR,… durchgängig zum Tragen.

Nun verwissenschaftlichen z.B. Narrationsforscher die Materie. So differeniert  Prof. Dr. Müller z.B. zwischen „Realität“ und „Fiktionalität“. Das eine – Realität – sind Geschichten, die tatsächlich so passieren, die anderen sind Geschichten, die man sich „wünscht“ – „Fiktionalität“. Auf Unternehmen herunter gebrochen, meint Müller, sind das z.B. Job-Alltagsgeschichten, die von der Arbeit, den Aufgaben, den Herausforderungen handeln. Die fiktionalen Geschichten handeln von Strategien, Visionen und Zukunftsideen.

Ich denke es ist in einem Unternehmen wesentlich EINE Storyline zu haben, die einen Leitfaden für alle Ausführungen bietet. Diese Story vereint Fiktionales und Reales. Sie zeichnet ein reales Bild und eine Weiterführung in die Zukunft. Sie hängt an der Positionierung eines Unternehmens und läßt sich im besten Fall auf einen Satz oder wenige Worte verdichten (häufig ist es ein starker Claim): BEATS „Hear what you want, NIKE „just do it“, ERSTE BANK „glaub an Dich“,…

Es ist entscheidend, wie wir erzählen. Da wir von Menschheitsgedenken an so unsere Umwelt durch Erfahrungsabgleich und Stellvertreterlernen für uns „organisieren“, sind Narrative eminent wichtig. Sie steuern, welchen Wert andere, wie Kunden, Öffentlichkeit, MitabeiterInnen,… dem Unternehmen zuschreiben.

 

 

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