Zum Heulen

Was macht man mit Taschentüchern? Schneuzen, reinheulen, etwas abwischen. Die stärksten Emotionen – und das brauchen gute Geschichten – werden aber sicherlich beim Weinen in so manches Taschentuch geschluchzt. Was macht eine Marke wie Kleenex mit dieser Einsicht? Sie macht: Geschichten zum Heulen.

Wie stellt man sicher dass alle gesendeten Botschaften konsistent in die Marke einzahlen? Wird die intendierte Botschaft beim Empfänger auch richtig decodiert? Und ist sie emotional relevant? Bei all diesen Fragen, gibt es eine Menge zu tun: Evaluierung, Optimierung, Auswahl und Gewichtung von Botschaften. Im Storytelling speziell sind jene Ankerpunkte zu suchen, die uns die Möglichkeit geben, Emotionen auszulösen. Sie schaffen es, die grundlegende Aufgabe eines Marketers umzusetzen: Das „Markengedächtnis“ des Rezipienten aufzubauen, zu formen und zu aktivieren. Und nur aktivierte Inhalte werden stärker, anderes verblasst. Marketing ist also ein „Memory Business“ .

Es war wohl nicht schwer die Marktforschungen richtig zu deuten. Kleenex ist eine Marke, die „Kosmetiktücher“ herstellt. Die diesbezüglichen Bedürfnisse der Konsumenten sind also klar. Was kann man also schöneres Tun, als Stories zu erzählen, die uns zum Taschentuch greifen lassen, weil sie uns zum Weinen bringen.

Besonders geschickt, weil flott gemacht und den Spin der aktuellen Berichterstattungen (speziell in den USA) aufgreifend …

 

Weitere Stories findet ihr unter dem branded youtube channel von Kleenex und auf facebook https://www.youtube.com/user/kleenex

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