Stories, das Gehirn und warum Kollaboration funktioniert

Als Branche müssen wir verstehen, dass Film und Digital immer mehr zusammenlaufen und sich ganzheitlich darstellen. Fragt einfach einen 12-Jährigen, wie er das Web durchsucht. Ihr werdet hören, dass er nicht googlet, sondern „youtubt“. Die Videoplattform ist dabei, der klassischen textbasierten Suchmaschine den Rang abzulaufen.

Immer mehr kleine Projekte entstehen heute, die bahnbrechende und plattformübergreifenden Umsetzungen präsentieren. Und: Es wird viel experimentiert, denn Inhalte wandeln sich immer schneller, werden uminterpretiert und kontextuell verändert. Gerade in der Wirtschaft braucht es daher Geschichte – und zwar starke inszenierte Geschichten – die essentielle Innovationsarbeit darstellen und Produkte „dramatisieren“

Stories und das Gehirn

Storytelling ist etwas, das die Kreativbranche eigentlich von jeher verstanden hat, nur das heute der Aspekt der Multichannel Verbreitung dazukommt. Und es ist mittlerweile hinlänglich bekannt: Menschen sind Geschichten-basierte Wesen. So lernen und erfahren wir am besten.

Neueste Forschungen zeigen, wie Menschen „Storywelten“ erfahren. Und wie Geschichten im Gehirn arbeiten.

 

Je größer die Fähigkeit von Marken, Produkten und Menschen ist, ein „Publikum“ in eine Welt zu holen oder diese Welt zu projizieren, desto größer ist das Verständnis und die Bindung des Publikums an sie.

Ein Zitat: “We already knew that good stories can put you in someone else’s shoes in a figurative sense. Now we’re seeing that something may also be happening biologically,“ meint der Neurowissenschafter Gregory Berns.

Dazu ein feines Bild eines tweets, den ich gestern entdeckt habe >>

Kollaboration als Methode für gute Geschichten

Im Wesentlichen ist „Storytelling“ ein kreatives Unterfangen und ein Prozess der Entdeckungen. Zum Beispiel konzentriert sich Film4 auf den filmerischen Aspekt von Geschichten. Tiefer und breiter erzählt, so dass das Publikum involviert und „abgeholt“ wird. In vielerlei Hinsicht sind sie als Talent-orientierte und Ideen-zentrierte Schmiede zu verstehen. Sie betreiben ein iteratives Modell –  immer von den Filmemachern und deren ihren Ideen ausgehend. Als Partner der Filmemacher connecten sie diese mit den besten digitalen Kreativen. Als Team werden dann Hand in Hand Geschichten skizziert.

Der Erfolg dieser Art zu arbeiten ist qualitativ und quantitativ messbar. Wobei die Kernaufgabe lautet: Kann das Projekt erfolgreich und kreativ das Publikum „engagen“? Engagement als „Wert“, der in deren Art zu arbeiten, dafür steht, dass ein besseres Verständnis im Projekt für „das Publikum“ entwickelt wurde UND, dass das Publikum mit den Inhalten „arbeitet“. Film4 setzt dazu auf Lernschleifen, versucht größtmögliche Flexibilität in den Projekten zu bewahren und laufend Anpassungen vorzunehmen.

Eine tolle, aber vielfach nicht „planbare“ Art zu arbeiten. Und genau hier liegt der „Knoten“ in der Zusammenarbeit mit Marken und Unternehmen. Freiräume sind nötig um Innovation zuzulassen. Und ebendiese Freiräume stehen nur selten in Excel-Tabellen.

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