Über Storytelling und Content Strategie und was man davon hat   

Unternehmen werden Medien. Ob sie das auch wissen? Und: Ob sie das auch wollen? Tatsächlich bietet heute jede Marke und jedes Unternehmen Inhalte an – im digitalen Raum „Content“ genannt. Ergo dessen braucht es soetwas, wie eine „Content Strategie“. Was kommt wann und wie und wo – und mit welchem Ziel? Dieses „was-wo-wann-wie“ ist das, was wir Storyteller als „Storytelling Matrix“ bezeichnen.  Denn einerseits muss man innerhalb „seiner Geschichte“ wissen, was der nächste strategische Schritt ist, andererseits braucht es diese „Planung“ um gewisse Ziele zu erreichen. Grob gesagt: Kommunikation muss Handlungen auslösen. Andernfalls lohnt sich der betriebene Aufwand nicht.   

Hilfe – es wird technisch!

Unternehmen müssen ihren Inhalt in einer attraktiven Art und Weise für den Verbraucher darstellen. Storytelling ist, wenn man so will, die „emotionale Dimension auf einer Zeitachse“ einer Marke/Unternehmens/ Produkts. Gut! Doch sei gesagt: Storytelling & jeglicher dabei erzeugte Content ist heute einem technischen Treatment ausgesetzt.

Die Option seine Markenbotschaften quasi in Echtzeit zu lancieren und auch auszusteuern, ist heute nicht nur eine kommunikative Leistung, sondern immer mehr auch eine Technische. Softwareanbieter sind in der Lage täglich Millionen öffentlich zugängliche Dialoge auf social channels, wie Facebook, Blogs, Twitter, Youtube und so weiter zu analysieren. Produkte, Services und Applikationen, die Nutzer einen deutlichen Nutzen/Mehrwert bieten, sind heute die neuen Fokuspunkte.

Organisiert Euch neu!

Das zwingt zu neuen Arbeitprozessen. Storytelling ist – mit dem wachsenden technischen Möglichkeiten – auch zu einem Reorganisationsthema geworden, denn es geht darum die Inhalte zu generieren und ausgerichtet am „roten Faden“ entsprechend der Content Strategie zu verbreiten. Und exakt hierbei sind nerdige (Big-)Data-Analysts mindestens genauso essentiell, wie Kreative. (Anmerk.: An dieser Stelle weinen und klagen klassische Werber über den Preis- und Werteverfall für Kreation, der sich dramatisch beschleunigt hat. Ist so – stimmt! Fakt ist aber, sie haben sich nicht an die „neuen Welt“ angepasst, und degradieren jegliche Kommunikationsinfrastruktur zum „Werbemedium“.) Das bringt unternehmensintern die Notwendigkeit sich neu aufzustellen, aber auch hinsichtlich der „Wahl der Partner“.

washabichdavonUnd was hab ich davon?

Mit einer schlauen Storytelling- und gut abgestimmten Content-Strategie ist es heute möglich Markenbindung zu erzeugen oder auch zu verstärken. Inhalte von Nutzen sind als Wertschöpfungsfaktor und Bindungstool in der Kommunikation hervorragend geeignet.

Allein schon darum ist es essentiell strategische „Gehirnschmalz“ zu investieren. Hier hat sich die Marketingkommunikation in den letzten Jahren dramatisch verändert und das “wo-ich-etwas-kommuniziere“, ist lang nicht mehr so wichtig, wie das “was” ich mitteile.

Aber Achtung: Für die Menschen da draussen verschwimmen Inhalte ineinander, werden überlagert oder uminterpretiert & verknüpft. Kein Wunder, denn das Angebot ist gewaltig. Daher heißt meine goldene Regel: Fokus auf den „Was hab ich als Konsument davon“-Aspekt!

 

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Ein Gedanke zu “Über Storytelling und Content Strategie und was man davon hat   

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