How to handle ein Content-Marketing Projekt?

Hier einige Antworten auf möglicherweise gestellte Fragen. Diese Fragen helfen, den Umfang für ein Projekt im Bereich Content Marketing zu erfassen. Im Wesentlichen geht es darum, für alle die in einem solchen Projekt mitwirken müssen relativ viel „Auftragsklarheit“ herzustellen. Das ist, wenn man so will aber eine grundlegende Eigenschaft von Projekten/Projektmanagement  und insofern auch gültig für Content Marketing.

Welche Guidelines bestehen?

Verfügt das Unternehmen folgen einem einheitlichen Styleguide ein Corporate Wording? Hier ist einiges an schreiberischer Zielgerichtetheit und Synchronisation erforderlich. Denn Keywords und Webrelevante Schreibe mit der Typologie der Corporate Language zu verknüpfen kann eine der ersten Herausforderungen sein.

An wem richtet man sich?

Audience Analysis. Natürlich ist es wichtig, so viele Informationen über das Zielpublikum wie möglich zu erhalten. Jede „gut sortiere“ Marketingabteilung sollte im Sinne des dort abgewickelten werblichen Targettings ebendiese Informationen vorliegen haben. Holen Sie dazu so viele Details wie möglich – idealerweise lassen Sie sich die Zielgruppe an „einer Person“ („buyer persona“) beschreiben. Wenn es multiple Audiences sein werden, dann versuchen Sie dies bitte für jede dieser Gruppen. SEO? Ja bitte! Egal was sie tun, SEO ist immer im Auge zu behalten. Demnach sind immer die Keywords für jedwede Publikation essentiell, denn sie müssen in die Schreibe einfließen. Sinnvoll und jede Menge Aha-Erlebnis ist der Blick in die „organische Suche“ im Web. Was sucht man im Zusammenhang mit unserem Thema?

Der formale Background?

Dieser Punkt wird weltweit in vielen schlauen Blogs besprochen und kommentiert. Wir stehen auf dem Standpunkt: Erzeugen Sie Inhalte die interessieren und die Relevanz haben. Insofern sehen wir nicht eine einzige inhaltlich-formale Stilistik (Dialog, Prosa, …), sondern diejenige, die für die Kanäle ausgerichtet ist. Anforderungen für die Publikation? Wie der Inhalt verwendet und eingesetzt?  Wird es ein straighte HTML-Seite oder wird es ein eBook,… Welche Legenden, Seitenleisten oder andere Skimming-Elemente benötigt werden?

To be focused or not to be?

Ja, das Zitat stimmt nicht in Bezug auf das Original, aber in Bezug auf unseren CM Kontext. Lassen Sie den Aufraggeber sehr detailliert seine Erwartungen an die Inhalte beschreiben und nehmen sie sich die Zeit hier ein synchronisiertes Verständnis herzustellen. Was wird gewünscht? Ist das realistisch? Und Was kann geliefert/ erwartet werden. Wieviel kann man erwarten? Wesentlich sind die Inhalte und ihre Länge. Das gilt für Texte wie für Videos. Möglicherweise erwarten Kunden und Leser hier völlig verschiedene „Mengen“. Der Aufbau muss immer strukturiert gedacht werden: Headline, Sublines, Picture/Video, Full article. Jedes dieser Elemente hat eigene Schlagworte. Das hilft später auch andere kontextuelle Verknüpfungen zu schaffen. Timing? Welche Fristen und Deadlines sind relevant von Filmstarts bis Hauptversammlungen oder Projektstarts kann hier alles für Sie und ihr Projektmanagement wichtig sein.

Projektmanagement ja oder nein?

Jeder Autor meint seine Arbeit selbst „im Griff zu haben“. Ein wirklich gut gemachtes Projekt hat meist aber nicht nur einen Schreiber/ Filmer,.. und braucht daher ein strukturiertes Projektmanagement bei dem die Fäden zusammenlaufen und das sinnvoll mit einer „Chefredaktion“ zusammenarbeitet.

Qualitätsmanagement?

Jeder trachtet nach der „Erstellung der besseren Inhalte“, zahlen wollen das die wenigsten. Oft spielt einem hier ohnehin das Web in die Hände, denn wenn Inhalte richtig vermarktet werden, ist ihre Qualität selten essentiell. Noch einfacher ausgedrückt: Wieviel Qualität sie liefern wollen, entscheiden Sie selbst. Denn leider lässt sich auch der größte Bullshit mit geschicktem Content Marketing weit verbreiten und so hohe Reichweite erzielen. Schauen Sie also in den Spiegel und definieren Sie, wie wichtig ihnen die von Ihnen erzeugte Qualität ist.

Wie wird veröffentlicht?

Blog, eBooks, Website, Portale, Social Media… wie genau verbreiten Sie die Inhalte ihres Projektes? Primäre und sekundäre Kanäle? Zeitliche Abfolgen Welcher Channel vor welchem anderen? Hach, das Herz eines Projektplaners macht da Rösselsprünge. Sind sie sich bewußt: Das ist alles andere als einfach – immerhin wollen Sie sich wie ein Medium verhalten. Das kostet Zeit und Ressourcen – bringt aber auch eine ganze Menge.

Quellen – Wo liegen die Ursprünge?

Von internen Dokumenten, (Produkt-) Positionierung bis zu externe Quellen, machen Sie ihre Hausübungen und überprüfen Sie woraus sie zitieren und worauf sie referenzieren. Immerhin kann „kuratierter Inhalt“ auch eine sehr gute Ergänzung ihres Inhaltsuniversums werden. Handlen sie also die Flut von Informationen von Anfang an in klaren und dem Team bekannten Strukturen.

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