Woher kommt eigentlich der „rote Faden“?

Laut Wikipedia wurde diese Redewendung aus den „Wahlverwandschaften“ von Johann Wolfgang von Goethe übernommen…
„Wir hören von einer besondern Einrichtung bei der englischen Marine. Sämtliche Tauwerke der königlichen Flotte, vom stärksten bis zum schwächsten, sind dergestalt gesponnen, dass ein roter Faden durch das Ganze durchgeht, den man nicht herauswinden kann, ohne alles aufzulösen, und woran auch die kleinsten Stücke kenntlich sind, dass sie der Krone gehören.“ (Teil 2, Kapitel 2)

„Ebenso zieht sich durch Ottiliens Tagebuch ein Faden der Neigung und Anhänglichkeit, der alles verbindet und das Ganze bezeichnet.“ (Teil 2, Kapitel 4)

Der durchgehende rote Faden im Tauwerk wird hier verglichen mit dem immer wiederkehrenden Motiv in Ottilies Tagebuch.

Soviel mal zur literarischen Betrachtung des von mir viel zitierten „Roten Faden“.

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