Social business meets content

2011 war das Jahr des Social Business – endlich auch in Österreich.

Social Business gewann an Aufmerksamkeit und ein wenig vom Budgettopf großer Corporates. All jene, die meinten der „Social“ Trend geht bald wieder vorbei, fanden sich im vergangenen Jahr immer öfter in Meetings, Workshops, Seminaren und Konferenzen in denen andere Ihnen erzählten, wie man „social“ sein soll.
Es gibt einen riesigen Berg von gebloggten und publizierten Prophezeiungen, wohin sich Social Business entwickeln wird.

  1. Unternehmen werden mehr Zeit, Ressourcen und Geld in Social Media und Social Networking stecken. Wobei ich ehrlich bin, wir befinden uns hier immer noch im Promille Bereich verglichen mit dem „klassischen Spendings“. But: Times are changing!
  2.  2012 wird es weit weniger Überredungskunst brauchen, um Menschen vom Sinn einer Strategie für Social Media zu überzeugen
  3. Jobprofile, wie „Social Media Manager“ scheinen immer mehr in Unternehmen Fuß zu fassen. Wenn diese auch ein wenig wie „Außerirdische“ beäugt und ebenso (miss)verstanden werden. Die vielschichtige Strategie und Verhaltensänderung, die es braucht, um erfolgreich „social“ zu kommunizieren, fordert und wird helfen, die momentanen Solisten “ der „social“ Verantwortlichen 2012 zu Teammembers zu machen. Nur Mut, also und durchhalten, wer sich in einer solchen Position befindet! 🙂

http://blog.webjournalist.org/tag/jobs/

Vielfach sind Kunden heute immer noch im „Sender“ und „Werbetreibende“-Modus und haben zu der „dialoghaften Welt“ eine Kluft.
Was 2012 nun zu beherzigen ist, wird das Thema Social Business weiter treiben und manifestieren: die 5C´s!
•    Competition
•    Commitment
•    Content
•    Context
•    Collaboration

Umgesetzt mit interagierenden Teams, die quer über alle Kanäle eine Commuity fokussierte Strategie verfolgen. SEO/ SEM werden dominierend die Strategien mitbestimmen und Keywords und „Status Updates“ sind die neuen Game Changer und bestimmen das Social Networking Ecosystem, indem sie die Wahrnehmung von Marken mit „trustworthy content“ treiben. (Anmerk.: In diesem Bezug sollte man sich 2012 auch unbedingt mit Google+ & Keywords eingehender auseinandersetzen.)

It´s all about Content!

Was aber sicher ist: 2012 ist das Jahr in dem man beginnen sollte, sich mit seinem Content Marketing zu befassen!

Glaubt man US-amerikanischen Studien so blüht die Content Industrie auf.
Wobei der Video-Content eine der stärkst wachsenden Segmente ist, in der Abnahme ebenso, wie im Angebot. Website und Blogs werden auch im deutschsprachigen Raum immer mehr Informationslücken hin zum Verbraucher füllen und tiefere und greifbarere Inhalte zum Unternehmen liefern. Der stärkste Fokus liegt – glaubt man den Studien – im Bereich von laufenden Updates bei Websiten und im Verfassen von Status updates und Blog Posts. All das kann und darf nicht losgelöst voneinander passieren.

Somit wird 2012 die größte Herausforderung für Marketers darin liegen, dass sie die Contents aller kommunikativen Kanäle beginnen stringent zu steuern.
Aber nicht nur das: Das Zusammenstellen und Präsentieren ausgewählter Inhalte ist mittlerweile eine der nachhaltig erfolgreichen Strategien im Internet und gewinnt auch im Marketing immer mehr an Bedeutung. Die Messlatte für Wahrnehmung wird allerdings höher gesetzt. Der Aufwand für die Erstellung von “Inhalten mit Nachhall” wird größer. In diesem Punkt hat sich eine neue Begrfflichkeit entwickelt: Content Curation. Eine freie Ableitung von jenem Wort „Kurator“, das man von Museen und Kunstschätzen kennt.

Die Aufgabe eines Kurators ist das Herausfiltern und Präsentieren von hochgradig attraktiven „Schätzen“ innerhalb einer inhaltlichen Klammer. Somit kommt in Zukunft auch all jenen eine steigende Bedeutung zu, die kontextuell sinnvolle & gute Inhalte aus dem Meer an Informationen fischen und gut aufbereitet neu veröffentlichen.

Hier spielen beispielsweise jene Inhaltsbruchstücke eine Rolle, die empfohlen werden oder aufgrund von Bewertungen und Klickverhaltens im Kontext der Unternehmensinhalte Sinn machen. Das Paradebeispiel für aggregierte und zusammengestellte Inhalte mit enorme Reichweite ist wohl untrüglich die Huffington Post, deren vordergründiges Ziel es nie war, eigene Inhalte zu publizieren. Immerhin war das im vergangenen Jahr 2011 die stolze Summe von 315 Mio $ wert.

 

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