Content Strategy, UX und andere Fremdworte

Wissend, dass Storytelling und Content Strategy in Österreich noch in den sprichwörtlichen Kinderschuhen stecken, möchte ich einen Beitrag zur Entwicklung leisten. Endlich! Ich darf auch etwas entwickeln. Ein herrliches Gefühl.
Ein Gefühl, dass ganz, ganz viele ersehnen, wenn sie entscheiden Website, Blogs, facebook, Google waves und plus usw. Sites zu machen. Jeder will „creator“ sein und etwas schaffen.

Um aber mehr hinter die internationalen Kulissen zu schauen und über Erfahrungen und Sichtweisen zu erfahren, habe ich das Content Strategy Forum in London besucht – besser ich sitze gerade mitten drin.

Schlaue Köpfe – zu großen Teilen von jenseits des großen Teichs – kommentieren hier, was ihr daily business ausmacht. Einige der Vorträge sind definitiv „trustworthy content“ und in jedem Fall wert geteilt zu werden.

So etwa der Beitrag von Gerry Mc Govern, der über „the value of content“ spricht. Wie wahr diese Frage doch ist!
Denn tatsächlich sind 90% des Webcontents nutzlos. Sein Job ist es u.a. diesen Content sinnstiftend zu verdichten und verkürzen und die vielzitierte UX (User Experience) reinzuholen.
So stellt er beispielsweise die berechtigte Frage: Woher sollen die User ihrer Website wissen, welche ihrer Fragen „frequently“ ist.
FAQs sind ein klassisches Beispiel einer „Innensicht“, die wie eine „schlechte Gewohnheit“ konsequent nach außen drängt. Abermillionen Sites bringen FAQs und keiner frägt sich, ob das der „Herangehensweise des Users“ entspricht.

Wie sagte Peter Drucker so schön“If you can’t measure it, you can’t manage it.”, in unserer Zeit hat sich diese Logik umgekehrt. Zuerst wurde gemanaged und dann gemessen. So wurden Websites zu Tausenden erstellt und page views zum Bewertungskriterium gemacht egal, ob user auf der Site vielleicht nur versucht haben, Hilfe und den gewünschten Content zu finden.

„Customer is not the king. He is the dictator!“ Und klare Planungen für den Kunden den richtigen Content bereitzustellen, ist ein „Muss“ und kein „Nice-to-have“. Diese guten Contents zu generieren, kostet tatsächlich viel Geld und muss spezifische Zielsetzungen erfüllen. Dazu brachte die grossartige Erin Kissane in ihren Vortrag heute erfischende Ansichten und Anleitungen.

Ich schliesse heute mit einem Zitat von Eric Reiss

“Eliminate anything that only exists to satisfy the internal politics of the site owner.”

Hier die wichtigsten und wertvollsten Beiträge des heutigen Tages aus meiner Sicht:

http://blog.csforum.eu/articles/gerry-mcgovern-cs-forum-podcast-episode-1

http://blog.csforum.eu/articles/margot-bloomstein-cs-forum-podcast-episode-3

http://blog.csforum.eu/articles/eric-reiss-cs-forum-podcast-episode-2

http://www.slideshare.net/mbloomstein

Mehr zu den Beiträgen des Forums gibt es auch morgen wieder, am Tag 2 live aus London 🙂

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