Was Marketers wissen oder Ade holde „Anonym-Pseudonym-Nicknamität“

Haben wir eine schöne oder unschöne Datenwelt rund um uns? Dieser Frage werde ich wohl im Rahmen meines Blogs nicht gänzlich Antworten liefern können, doch mancher Hinweis, ist sicherlich für Leser wertvoll.

Wer einmal die Geschäftsbereiche des kalifornischen Unternehmens „Rapleaf“ erforscht und in Infografiken eindringt, dem eröffnet sich, dass dieses Unternehmen, wie wahrscheinlich viele andere auch, aus verschiedenen Datenbruchstücken – vulgo „Cookies“  – Persönlichkeitsprofile erstellt und an Werbetreibende „verkauft“. 
Besagte „Cookies“ legen Websiteanbieter auf den Computern von „Surfenden“ jedesmal dann ab, wenn diese bestimmte Webseiten besuchen. Der Nutzer kann diese in seinem Browser löschen (löschen Cache-Folder) oder einstellen, dass sein Rechner sie erst gar nicht speichert. Doch das tun die wenigsten User!!

Brisant ist dies allemal. Denn die Firma ist in der Lage, diese Daten sozialer Netzwerke, wie Facebook mit den Realnamen und realen E-Mailadressen zu verknüpfen. Lebe wohl anonymes Leben. Mehr dazu http://s.wsj.net/public/resources/documents/st_RAPLEAF_20101018.html

Doch „Wer hat das denn noch geglaubt“ werden sie zu recht denken. Wenn man – und dessen muss man sich bewußt sein – seine Daten bei Social Networks „eingibt“, hat sich damit „veröffentlicht“. Man hat quasi damit begonnen seine eigene digitale Identitäts-Landkarte zu zeichnen.  *Selbstverständlich beteuert RapLeaf, dass man keine Echt-Daten an Dritte weitergibt.*

Und ebendieses von „uns selbst“ bereitgestellte Wissen ist für mache höchst interessant. Das Wall Street Journal geht diesem Wissen im Blog http://blogs.wsj.com/wtk/ „What they know“ auf den Grund und legt in einer Grafik dar, wo Daten von Konsumenten gesammelt werden und wie man dies ggf. verhindern kann (Unbedingt links den Button „begin introduction“ drücken).

Wie sie sehen, hat wohl niemand den ultimativen heilbringenden Tipp parat (außer gar nicht erst social networkend aktiv zu werden), aber ein bißchen mündige Beobachtung und Vorsicht in der Handhabung schafft schon Verbesserung im häuslichen „Daten-Seelenheil“!

Weitere interessante Artikel:

http://online.wsj.com/article/SB10001424052748703358504575544381288117888.html?mod=what_they_know

http://online.wsj.com/article/SB10001424052702304772804575558484075236968.html?mod=what_they_know

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