Die Zukunft von Social Web

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Der Status im Social Web und der Versuch einer künftigen Richtungsvorhersage, das fasste Jeremiah Owyang, ehemals Forrester nun Altimeter Group, wie folgt zusammen:

Die heutige gesellschaftliche Social Media Wahrnehmung ist unzusammenhängend, weil die Verbraucher separate Identitäten in jedem sozialen Netzwerk einnehmen. Simple Technologien werden künftig ermöglichen, seine virtuellen Identität mitzunehmen, was unweigerlich zu einer Stärkung der consumer führt – ein Wandel also für Marketing, eCommerce, CRM, und Werbung.

IDs sind nur der Anfang dieser „Transformation“. Schritt für Schritt werden sich separate social Sites in einen gemeinsamen sozialen Erfahrungen wandeln. Der User / Consumer wird online über sein Peer Entscheidungen treffen. Ob Marken sich für eine Partizipation entscheiden oder nicht, verändert dieses „neue“ Entscheidungsverhalten nicht. Sozial vernetzte Verbraucher werden künftig mit ihren  Communities die Macht haben, eine Verschiebung weg von Marken-und CRM-Systemen einzuleiten. Dies geht bis zu einem weiteren Level, dass Produktentwicklung in diesen Communities angeregt werden.

In dem Bericht dokumentiert man die Entwicklung und Richtung des Social Web in mehreren Phasen:

1. Die Ära der sozialen Beziehungen – Beginnend mit AOL und anderen in der Mitte der 1990er Jahre erleben wir die Verbindung von Menschen mit einfachen Profilen und friending Funktionen, als Grundlage für Online-Gespräche.  
2. Die Ära der sozialen Funktion – Es entstehen Plattformen, die soziale Interaktion unterstützen und  mit ihren Anwendungen und ihrer Infrastruktur, Communities in bestimmten Netzwerken schaffen.
Facebook veröffentlicht seine Facebook Connect Infrastruktur und ermöglicht es uns, die soziale Netze mit unserer Facebook Identität mit Beziehungen im Schlepptau zu durchstöbern. Unsere Updates begleiten uns zurück zu den Facebook News Feed und werden geteilt mit unseren „virtuellen Fussstapfen“. Dies ist eine monumentale Entwicklung, denn sie beginnt die Leistung einer zusammenhängenden Tätigkeit und eines Profils abzubilden – das „Social Web“ rückt zusammen. Aber was wir wirklich gebraucht wird, ist ein „Facebook Connect“, um nicht beschränkt zu sein. Dadurch wird ein Übergang in die Ära der sozialen Kolonisierung geschaffen (siehe Zitat Forrester).
Eine Entwicklung mit großen Folgen: Das Interesse von Marken sich mit unglaublichem Aufwand an Zeit und Ressourcen an dieser Entwicklung zu beteiligen und in sie zu investieren Geld, führt zu bemerkenswerten Wandlungen  der Netzwerke.

3. Die Ära der sozialen Kolonisation – Die nächste Stufe der gesellschaftlichen Entwicklung wird – in Verbindung mit Tools wie OpenID und Facebook Connect  – eine freie Reise von Netzwerk zu Netzwerk ermöglichen. Die erste Phase der Kolonialisierung wird eine  allgemeine soziale Identität, „tragbar“ von Netz zu Netz. Eine Portabilität der entsprechenden Daten-, Sozial-Objekte, und Freundschaften, die wir in jedem Netzwerk pflegen. „Identität“ quasi als der heilige Gral.

Surfen im Internet wird nicht mehr länger eine „einsame Erfahrung“. Forrester sieht mit Freigabe der neuen Browsern reibungslose, unkomplizierte Technologien, die Menschen tatsächlich im Internet verbindeen und „gemeinsam surfen“ und austauschen läßt, und all das in Echtzeit.
Beispiel: Google Wave steht für die Fähigkeit zu zentralisieren und die gesamtwirtschaftliche Aktivitäten der Benutzer und eine Zusammenarbeit im Internet und über mehrere Plattformen hinweg, darzustellen.nDiese dienen als Brücke zum sozialen Kontext.

4. Die Ära des sozialen Kontextes – Ab 2010, soziale Netzwerke und Websites werden die Präferenzen der Nutzer erkennen. Und was noch bedeutsamer ist: Sie werden auch erkennen, wie die persönliche Identität ist und wie die jeweiligen Beziehungen und der Erfahrungsaustausch über Vorlieben und Verhalten genutzt werden kann.
Diese Technologie nutzen Kräfte auf verschiedensten Ebenen: Engagierte Networks wie Trusted Opinion und Yelp beispielsweise nutzen diese Funktionalität und setzen auf „wisdom of the crowds“, da sie davon inspiriert sind die Personalisierung von Inhalten für jeden Einzelnen zu ermöglichen. Baynotes http://www.baynote.com/ Auffassung ist z.B., dass die Web-Sites insbesondere von der kollektiven Intelligenz lernen können.

In naher Zukunft wird ein Großteil des Contents automatisiert werden, aber sich immer noch darauf stützen durch die explizite ausdrückliche Empfehlung von Personen und deren Erfahrungen verbessert zu werden. „Portable-IDs“ ermöglichen es , auf Knopfdruck z.B. NIKE zu kommunizieren, dass man eine Frau, die 80 km pro Woche läuft, um dann sofort die Schuhe im Web zu sehen, die für Sie am besten sind – zusammen mit Beiträgen aus den Erfahrungen „ihrer laufenden“ „Freunde, follower,…“.

Ich glaube, dass die Kombination von semantischen und kollektive Intelligenz-Systemen wird Inhalte und die Interaktion auf Websites und in sozialen Netzwerken im Laufe der Zeit massiv verbessern .

5. Das Zeitalter der Social-Commerce – In 2011 – 2012 werden soziale Netzwerke die Corporate Websites und Corporate CRM´s in den Schatten stellen. Forrester glaubt, dass Communities DIE treibende Kraft für Innovation sein werden und als solche, Unternehmen gezwungen sein werden, den Communities gerecht zu werden.  

Forrester

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