Kommunikation vs. Konversation

Es ist eine „weite, unglaubliche Welt“… Gemeint ist die „Welt“ von Social Media.

Österreichische Kunden und Unternehmen sehen darin noch immer das ultimative Unberechenbare, denn die Kommunikation hat sich von one-way auf „Konversation mit dem Consumer“ umverlagert. Der Schritt der einfach gelungen ist, war jener, zu verstehen, dass man im Internet werben kann. Man bucht und „klar abgestimmte“ Inhalte erscheinen im World Wide Web.
Nun aber ist es notwendig sich in Richtung Social Media zu bewegen. Kampagnen/ Kommunikation so zu planen, dass diese „Kanäle“ mitgedacht werden und zwar richtig. Wertvoller Content. Gute Einbindung. Call for action.

Es ist in Wahrheit nur die Frage ob man als Unternehmen „mitmacht“, denn geschehen tut die Kommunikation in diversen Social Media Kanälen ohnedies. Die eigentliche Frage ist also: Ob man hinsieht und aktiv teilnimmt, oder ob man „wegsieht“ – den Kopf in den Sand steckt.

Was ist eigentlich passiert?

1. Menschen haben ihr Verhalten verändert
Digitalisierung und Verknüpfung von Divices, Kanälen, Inhalten und der Produktion von Inhalten führet dazu wie Menschen die „neuen Medien“ nutzten. Im wesentlichen veränderte dies, dass Menschen individuell Medien und Content-Erzeuger wurden. Nun können – nein: müssen – Menschen entscheiden Was, Wie, Wo und Wann sie „nutzen & teilnehmen“. Sie publizieren, distribuieren und duplizieren Inhalte und Ideen. So wie ich gerade eben!
Und: Sie warten nicht mehr länger am „Ende der Strippe“ was passieren wird. Sie kreiieren, mixen und schauen zu. Sie sahren, kommentieren und erfinden. Und sie tun all das für, mit oder aber auch gegen Marken!

2. Was heißt das für Unternehmen und Marken?

Bisher war man gewohnt Mass Media Space zu kaufen und Botschaften immer und immer wieder zu wiederholen. Repitition is the mother of learing! Die Veränderung des Medienverhaltens aber bedingt ein Umdenken. Denn: Fraktale Mediennutzung mit immer mehr analogen, digitalen und networkenden Divices bietet andere Möglichkeiten.

Kurz: Mehr Menschen verbringen mehr Zeit mit mehr verschiedenen Medien. Denken Sie nur an das Handy. Und – um es ganz komplex zu machen – sie nutzen diese Medien ganz unterschiedlich! Die Konvergenz der Medien gibt ihnen permanente Möglichkeit und permanenten Zugang zu jeglichem Content. Und über diesen Content können die Nutzer frei entscheiden. Denn es bestehen die Möglichkeiten Content aktiv zuzulassen oder zu blocken.

2.  Vertrauen. Die wertvollste Quelle von Vertrauen gegenüber Aussagen, Marken und Inhalten ist word-of-mouth. Was definitiv zu einem ROI-Verlust des klassischen Werbe-Modells führt (basierend auf dem Sender-Empfänger-Glauben). Daher machte es weniger und weniger Sinn eine Botschaft auszusenden, in der Hoffnung wenige zu erreichen.

3. Demnach hier die klaren Punkte die zu bedenken sind:

Den meisten Menschen sind Marken egal. Das klingt vielleicht grausam – ist aber so! Weiters ist den Menschen Werbung egal. Sie kümmern sich eigentlich nicht darum! Demnach: Hört auf die Menschen bei Dingen zu unterbrechen, die sie interessieren. Das „Lack of interest and attention“ wird immer größer. Was ist der eigentliche „Job“: Connecting with consumers. Die gute Nachricht: Alles was man tut, um sich dem consumer zu nähern oder mit ihm in Berührung kommt, ist eigentlich ein „Medium“.

Liebe Marken,

  • Versteht alles was den Konsumenten umgibt als Medien.
  • Entdeckt neue Techologien.
  • Verbindet Euch mit den Menschen.
  • Betrachtet Sie als „Publikum“ und unterhaltet sie..
  • aber nur mit gutem Content..
  • der es vielleicht sogar wert ist, weitererzählt zu werden..
  • und nehmt an dieser Konversation dann teil!

http://somesso.com/blog/2009/09/andy-piper-corporate-blogs-social-media/

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