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Visual Storytelling


Wenn man sich mit der Aufbereitung von Inhalten auseinandersetzt, erkennt man schnell, dass es in unserer heutigen Welt Hilfsmittel braucht, um Komplexes mittels einfacher Methoden zu vermitteln.
Was uns zu den Aspekten der visuellen Aufbereitung bringt. Eine in Österreich noch „schlafende Kulturtechnik“ hat sich anderorts bereits breit etabliert: Visual Storytelling. Weiterlesen

Was tun? Stärken oder fürchten wir den publizierenden Bürger/ Konsumenten…


Evgeny Morozov und seine Thesen über das Internet in repressiven Staaten, das eher mehr Kontrolle denn Meinungsfreiheit bringt. Aktueller denn je, wenn man die Rolle digitaler und mobiler Medien in der “arabischen Revolution” betrachtet.

Jedenfalls aber hier in einem Beitrag mit grossartigem Presentationdesign ausgearbeitet.

Mid-life-crisis in PR


ACCEDO hat einen massiven Ruck in eine neue Richtung getan und konnte vieles verändern. Der Hintergrund: PR hat sich massiv gewandelt. Mit Spaß und Schmunzeln habe ich den Artikel des Economist gelesen: „The Rise of Image Man“ http://www.economist.com/node/17722733 Hier betitelt man PR-Leute als Manipulatoren und Spin-Doktoren. Weiterlesen

PR Lions aus Cannes anno 2010


Zum zweiten Mal wurden im Rahmen des Cannes Lions Festivals PR-Löwen für extraordinäre PR-Kampagnen vergeben.

Die im Vorjahr erstmals im Rahmen des Cannes Lions (www.canneslions.com) verliehenen PR-Lions sind Auszeichnungen von 43 Einreichungen der insgesamt 571 im PR-Bewerb. Die Jury unter der Leitung des Global Chairman und CEO von Hill & Knowlton Paul Taaffe belohnte 12 Kampagnen mit einem Löwen in Gold, 31 Kampagnen mit Silber und eine Kampagne mit dem prestigeträchtigen PR Lions Grand Prix.

Österreich affenstark

Von den 571 zu den PR Lions Einreichungen schafften es 87 Kampagnen auf die Shortlist, eine davon stammte aus Österreich: die Samsung „Nonja“-Kampagne, die das Orang-Utan Weibchen “Nonja” aus dem Tiergarten Schönbrunn mit einer facebook-Seite beehrte.
Sie fotografierte mit einer Digitalkamera von Samsung und rund 82.000 Nutzer sahen diese Bilder.

Nonja erhielt so als weltweit erster Affe einen Facebook-Account und Samsung und Traktor Wien eine Shortlist-Platzierung in Cannes, neben einer Reihe anderer Preise bei internationalen Bewerben für ebendiese Kampagne.

Chiat Day PR Grand Prix

Der Grand Prix ging an meinen ehemaligen „Hafen“ das TBWA\Netzwerk mit der hochdekorierten Niederlassung Chiat Day. Die zwar eigentlich mit dem Thema PR nichts am Hut hat, aber immer wieder gerne Kampagnen plant, deren Auswirkungen sich in den Medien „niederschlagen“. So geschehen bei der Gatorade „Replay“ Kampagne…

Außerdem gegoldehrt wurden:

Audi Carwinism 

Die “Save Baltic Sea”-Kampagne der BSAS

Die entzückende Baby Elephant Kampagne des Antwerpner Zoos

“Save christmas” von Kraft Foods Schweden

JvM/ Alster für Hamburger Philharmonika

Auditorium Football von Heineken

Fleishman Hilard St. Louis für Papa Johns

Für Interessierte gibts die Kampagnen, die eine Auszeichnung in Silber erhielten unter

http://www.canneslions.com/work/pr/index.cfm?award=3

Social Krise – Der Fall Pampers “ging voll in die Hose”


Immer mehr Top-Brands, die bislang in den Köpfen der Konsumenten Ansehen genossen und mit deren Feedback still Änderungen oder Verbesserungen vornahmen, werden mit Krisen in Social Media Channels konfrontiert!

Nun kommt das Feedback in öffentlichen Kanälen und die Auswirkungen des offenen Diskurses können wirklich grausam sein!

Procter und Gamble führt zur Zeit einen solchen Kampf mit seiner Kernzielgruppe, den Eltern. Als eine der erfolgreichsten globalen Dachmarken ist eine Krise in Social Media definitiv ein “schwerwiegendes Problem”.
http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article7679805/Pampers-fuehrt-offenen-Krieg-gegen-Blogger.html

Und genau diese Krise hat sich an einem vermurksten Product Relaunch bei Pampers eingestellt. Im Fokus der Kritik stehen sowohl das Produkt Pampers Active Fit mit Dry Max-Technologie, als auch die Kommunikation desselben.

Wenn man nun – in meinem Fall nach Jahren der Arbeit für Mattel – weiss, wie hochfrequent die Zielgruppe Eltern kommuniziert, kann man das Ausmaß der viralen Rumors ermessen!

Es begann mit einem wunden Babypopo….

Pampers gilt wohl unbestritten als DIE Windelmarke schlechthin und geniesst hohes Vertrauen bei Eltern – und das seit Generationen.
Nun wurden in den USA einige Windeln im Pampers-Portfolio mit der neuen “Dry Max”-Technologie versehen.

Seitdem werden Kommentare der Eltern laut, die von Hautirritationen und Ausschlag bei ihren Babys berichten. P&C jedoch streitet diese Vorwürfe vehement ab! Mehr noch, sie bezeichnen diese als “Gerüchte”, die von einer kleinen Gruppe von Eltern in die Welt gesetzt werden! http://www.pginvestor.com/phoenix.zhtml?c=104574&p=irol-newsArticle&ID=1423829&highlight=
Die Reaktion folgt prompt! Auf die offiziellen Statements des Konzerns (siehe Link) eröffneten Eltern verschiedene Facebook-Gruppen, die Erfahrungsberichte austauschten, Hilfe anboten und sogar eine Petition gegen Procter & Gamble ins Leben riefen. Die größte dieser Gruppen http://www.facebook.com/pages/RECALL-PAMPERS-DRY-MAX-DIAPERS/124714717540863?v=wall&ref=ts fiel sogar dem US-TV-Machern auf, und prompt wurden die wunden Kinderpopos im TV zum Thema! Es dauert nicht lange und die Behörde für Produktsicherheit (in den USA) leitete eine Untersuchung ein! Wütende Eltern zogen gegen Pampers vor Gericht! Ein PR-Super-Gau! Der natürlich auch nicht vor Europa halt machte…

GB und Deutschland fiel Pampers mit der überarbeiteten Version des Produkts ebenfalls auf. Trotzdem das Produkt angepasst & verändert wurde, wurden genau diese Schritte kaum kommuniziert – weder auf der Verpackung noch in der Werbung. Einzig ein kleiner Flyer wies auf eine Produktumfrage hin: www.pampers.uk/ActiveFitSurvey

Was sind nun die Kritikpunkte?
Intransparente Kommunikation! Es wurde vieles bemängelt: Die Überarbeitung der Windel, Mütter reklamierten, die neuen Windeln hätten andere Maße und laufen aus.
Die Kritik bezog sich im wesentlichen darauf, dass Pampers ohne Wissen der Verbraucher ein derart “sensibles Produkt” veränderte.

Die ersten Eltern haben sich auch bei uns bereits gemeldet und von Hautirritationen deren Kinder berichtet. Man unterstellt: Pampers habe die “Dry Max”-Technologie auch in Europa eingeführt ohne dies kund zu tun oder eine Kennzeichnung auf den Packungen zu machen.

parents.at

Was hätte man besser machen können? 

Es gibt positive Argumente und es ist nötig die “Anwürfe” öffentlich zu entkräften. Die neuen Windeln sind umweltschonender als das Original, weil weniger wattiert. Ebendieses Thema hätte positives Potential! 

Produkttests sind normal. Ein offizieller Test der Windel hätte Pampers viel wertvolles Feedback gebracht. Alternativ wäre ein offenes Einbinden der Eltern in die Bearbeitung der Kritik sicherlich hilfreich gewesen. Hausfrauen-Psychologie: Gefragte Kunden fühlen sich wertgeschätzt! 

Für Social Media Krisen ist es essentiell rasch zu reagieren. Regret – react – reinform – und zwar bevor sich eine Krise etabliert!

Der offene Dialog, der gerade in dieser Zielgruppe extrem wertvoll ist, weil er auch wiederum word-of-mouth / Weiterempfehlung bringt, hätte der Krise “Dampf weggenommen”.

Eines ist sicher: Manche Themen gelangen in Social Media oft recht rasch an einen Punkt, ab dem es “nichts mehr zu gewinnen” gibt! Insbesondere wenn es sich dabei, um solch sensible Anliegen, wie “Kinder” handelt!

Sicher ist bei Procter & Gamble: Es wird den Müttern zugehört! Das heißt, es wurden zahlreiche Anstrengungen unternommen, einen fruchtbringenden Dialog zu führen, aber es half nichts.

Was können Unternehmen zu diesem Zeitpunkt aktiv überhaupt noch tun? Augen zu und durch?

Meine Meinung: Nein. Auf allen möglichen Ebenen Dialog führen - und zwar abgestimmt mit allen relevanten Verantwortlichen in den Konzernen. Und daraus lernen für den nächsten Relaunch!

http://adage.com/article?article_id=143777

http://www.livingstonbuzz.com/2010/05/11/social-media-conspiracy-hounds-pampers/

New Marketing Paradigm


Sm@rt Social Media for Business – Ein guter Blog zu Fragen rund um Basics von Social Media

Ein gutes Video, das es auf den Punkt bringt: “Content is King und Conversation is queen. Show up with content and build up conversation around it.” Unterschied zwischen Web 1.0 und 2.0: “Not selling. You´re contributing!”

How to behave in Social Media?

You simply must be personal and conversant in social media. People want to know who you are and what you are about, so you need to be prepared to share of yourself. Strive to be professionally personal.

Transparenz

I view social media platforms as tools, not toys, we use to document and communicate our value. If you are serious about personal branding and not just playing around, you should never post anything, anytime, anywhere that you would not be comfortable allowing anyone to view.

Mehr auf http://smartrenotahoe.wordpress.com/2010/03/26/the-new-marketing-paradigm/

Das Ende von Command-and-Controll oder Hilfreiches zu PR 2.0


Wir leben in exponentiellen Zeiten.” Diesen wirklich schlauen Satz liest man fast in allen Präsentationen der großen Agentur-Networks. “Es geht um den Kampf um Aufmerksamkeit” – auch ein Satz, der sich in ebendiesen Präsentationen findet.

Aufmerksamkeit – “Die neue Währung” (auch das haben sie sicherlich schon gelesen), die in Zeiten von UGC (user generated content) jeder für sich beansprucht. Ein “Anspruch”, der so absurd, wie interessant ist, weil er eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet. Zu diesen komme ich einen klitzekleinen Absatz später.
Denn für eines muss ich hier unbedingt noch Raum finden: Die kommunikative Verwirrung von Marken, Markenführenden und Auftraggeber im Hinblick auf sterbende one-way-Marken-Kommunikation oder auch im Agentursprech “command-and-controll”-Haltung.

Eigentlich ist es ganz einfach! Wie schon in der “Steinzeit der Marketingkommunikation”, gilt es immer noch Zielsetzungen zu formulieren und sich dieser ganz bewußt zu sein, um Strategiefindung und schließlich gekonnte, treffsichere Kommunikationsempfehlungen möglich zu machen. Diese simple Leitschiene von Kommunikationsplanung scheint gerade massiv verbeult zu sein.

Wir müssen in facebook!” Oder: “Wir brauchen für diese oder jene Produktlancierung ein Gespräch mit Wirtschaftsjournalisten!” diese und viele ähnliche Forderungen trudeln tagtäglich bei PR- Werbe-, Web-, Dialog-Agenturen ein. Bislang reagieren diese mit “Erfüllungshelfertum” oder “Missionarischen Bekehrungen” – beides Wege, die weder die eine, noch die andere Seite zufriedenstellen und für massive Atmosphärenstörungen sorgen.

c: Facebook

Doch ich bleibe dabei: Eigentlich ists ganz einfach!
Ziele formulieren und bei seiner getroffenen Agenturwahl darauf vertrauen, dass dort Menschen arbeiten, die wirklich auch Strategien schmieden können! Schließlich haben wir vor 20 Jahren auch nicht Mailings an Haushalte versandt und reingeschrieben “Was wollen Sie eigentlich von uns hören/ lesen?” (vgl. “Wir müssen auf facebook!” Antwort: “Um eigentlich was dort zu erreichen?”) oder 16-und-mehr-Bogen-Weissraum-Plakate affichiert. Menschen im Kommunikationsgeschäft müssen das können. Denn die sich beschleunigende Entwicklung und wechselnde Gewichtung von Kanälen erfordert von uns “Agenturmenschen” eine große Flexibilität.

Nun zur den oben angesprochenen Möglichkeiten – Hilfreiches zu PR 2.0.

“The future is already here!” verkündete Wiliam Gibson mit dem Beisatz “…it´s just unevenly distributed!”. Es ist also unglaubwürdig, dass man nur die Augen schliessen muss, und das Web ist wieder fort! Immer noch hört man oft den Satz “Ja, aber damals bei Second life…” Die Booms und Bubbles sind symptomatisch für sich unfassbar rasch entwicklende Dinge, wie Social Communication und Web im Allgemeinen. Wenn man im Beta-Stadium von Entwicklungen bereits “rausgeht”, muss unweigerlich der Fehler und Fehlgriff mein Wegbegleiter sein. Wenns gut geht, war man der “early bird”, der bekanntlich die fetten Würmer fängt! :-)

Wie wirkt sich Web 2.0 darauf aus, wie man heute PR andenken muss?

  1. Blogs – the new press release
    Eine interaktive, online News-Variante. Persönlich und / oder professionell zu nutzen. Leicht einzurichten und zu nutzen. User können kommentieren und Updates abonnieren. Übersichtlich organisiert (Tags, Stichworte, Permalinks) und leicht such- und auffindbar und quasi gleichzeitig ein Archiv. Verbunden mit multimedialen Inhalten (Vids, Bilder, Links) und verlinkt mit Communities.
    http://www.ideastorm.com/ 
    http://fastlane.gmblogs.com/PR-Nutzen: Kommunikation von News online; Expertise in seinem Feld einnehmen; Leadership in Themen; Fans gewinnen; Stakeholder einbinden; Der Nachricht/ dem Unternehmen (ein) Gesicht(er) geben; Interaktion mit der Blogger-Community; offenes Krisen-Management in Echtzeit
  2. Der Podcast
    Audio- und Video-Blog-Content, download- und abonnierbar; offene, bekannte Formate; die gute Alternative zu Broadcasting, dennoch aber mit der Option “live” zu sein: Livecasting
    http://pwc.podcast.com/
    http://www.blendtec.com/willitblend/ Der Klassiker unter den Produkt-PR online Supererfolgen!PR-Nutzen: Neews-Kommunikation in Multimediaformat; vertiefende Infos “leicht geniessbar”; Branded Entertainment/ Infotainment; “Leicht bekömmliche” Alternative zu white papers
  3. RSS
    Die Web-Newsnetzwerk-Version; News, ohne belastende Gestaltung; Der schnelle Weg zu Infos und Updates (feeds); neue Infos verschiedenster Sites in einem Format; eMail client browser based
    http://www.blendtec.com/willitblend/rss/itunespodcast.xml um bei will it blend zu bleiben
    http://www.rss-agent.at/rss-verzeichnis/beliebte-rss-feeds.html Hier eine kleine Österreich-ÜbersichtPR-Nutzen: Laufender effizienter und angenehmer News-Tracker; Newsfeeds anbietbar gegenüber Stakeholdern und Journalisten
  4. Livestreaming
    What are you doing? Microblogging (TWitter) im SMS Stil; Mobile; Quasi Massen-Short-Messaging, per Abo
    http://www.tastelive.com/
    http://twitter.com/BARACKOBAMAPR-Nutzen: Call to action; Live Event-Berichte; Announcements und Krisenmanagement

Social Media Guide für Journalisten


Wie immer ein großes Dankeschön dem nimmermüden Team von Mashable. Diesmal Brenna Ehrlich, die gut und mit viel Sideinfos zusammenfasst, was für “Medienmenschen” wesentlich ist.

http://mashable.com/2009/12/30/social-media-guide-for-journalists/ 

PR-Berater und Journalisten Österreichs, das ist die Welt da draussen. Viel Spass beim Deeplinks schmökern!

White Papers – How to und what for


Wenn Werbung der Erstinfomation und dem Call-for-Action Prinzip dient, woher kommt dann nachhaltige und sachliche Information? White papers sind hier wichtig für gute lösungsorientierte Informationsmöglichkeit. Sie sind effektive Kommunikationsmittel, die nach der Erstinformation und werblichen Kommunikation den Part der wertvollen, vertiefenden, nützlichen Information übernehmen.

“Geben und nehmen” der Grundgedanke der White Papers: 1. Geben – Unternehmen und Konzerne können ihrer Zielgruppe(n) etwas Nützliches anbieten: Problemlösungen, Hintergründe, Innovationseinblicke. In kurzer knapper Form (10-30 Seiten) können diese Einblicke knapp und effektiv vermittelt werden. 2. Nehmen – Im Gegenzug können ebendiese Konzerne mit verstärktem Interesse und Wissen rechnen.

In Abgrenzung zu werblichen Kommunikationsmitteln wie Anzeigen, Broschüren, Flyern und Prospekten ist bei White Papers jegliche werbliche Ansprache absolut tabu. Sachlich, informativ und lösungsorientiert ist ihr Tenor vergleichbar mit einem Magazin im populärwissenschaftlichen Bereich.
White Papers bringen glaubwürdige Information auf den Punkt – sie richten sich damit eindeutig an Stake Holder und Entscheidungsträger. Wichtig ist hier im Auge zu behalten, dass Entscheidungsträger zwischen 3-5x jährlich mit White Papers “angesprochen” werden sollten. Um komplexe Inhalte übersichtlich darzustellen, hier einige wesentliche Punkte:

  • Ein schlichtes und ansprechendes Layout ist Grundvoraussetzung.
  • White papers sind sinnvollerweise mit Informationsgrafiken (bitte hierbei nicht sparen!) und
  • einer guten Strukturierung zu verfassen.
  • Kernaussagen mussen rasch erfassbar dargestellt werden, um sicherzustellen, dass beim “Überfliegen” eines Dokuments alle relevanten Punkte schnell erfasst werden können.
  • keine werblichen Floskeln und Aussagen.
  • Bei Bereitstellung im Onlinebereich ist außerdem auf Webfriendly writing zu achten (SEO – Search Engine Optimization)

White papers geniessen – richtig gemacht – eine Reihe von Vorteilen, die speziell heute – in der verstärkten Online Kommunikation – gut einsetzbar sind:

  • Gute Referenzierbarkeit
  • viral stärkere Verteilung als bei one-to-one Weitergabe
  • leichtere Quellenrecherche
  • breiter Einsatz: Web, Newsletter, Blogs, Podcasts, Unternehmenspräsentationen, Messen und Fachtagungen, …
  • hohe Akzeptanz bei den Zielgruppen durch relevante und nachvollziehbare Autoren
  • Imagesteigerung durch sachlich wertvolle Inhalte
  • nahezu keine oder jedenfalls geringe Publikationskosten

Wie man Social Media für PR nutzen kann


Eines ist nur allzu klar. Die PR-Landschaft wandelt sich!
Das eMailen von Presseaussendungen an Journalisten zieht meist wenig und oft nicht die gewünschte Coverage nach sich und schon gar nicht landet man damit in der ZIB 1, 2 oder 3 - außer wenn es sich um weltbewegende oder jedenfalls berichtenswerte, skandalöse oder skurrille Ereignisse handelt. 

In diesen Tagen zählen auch Blogger zu den Journalisten. Sie haben Einfluss, sind eigentlich nicht steuerbar und betreiben Konversation mit “ihrer Gemeinde”, was die von ihnen verarbeitete Information scheinbar relevanter macht und daraus wiederum manche Journalisten Schlüsse oder Themeninspirationen ziehen!
Konversation. Engagement. Interaktion.

Social Media für gute PR

Warum? Tja, Medienmenschen hängen mittlerweile nur allzu oft in diesen “Sphären” und suchen dort nach Anregungen und Story Ideas. Aber Achtung: Social Media Pitching ist sicherlich gar kein Weg zum Erfolg. Medienmacher, Redakteure und Journalisten wollen nicht auf Twitter Informationen “zugezwitschert” bekommen.
Es gilt also neue Wege zu definieren. So umfassend und gross unsere Welt scheint, so klein ist sie in Wahrheit. Social media Tools wie Twitter, Facebook, LinkedIn, Digg, blogs, video und Websites sind oder können ganz schnell Teil der integrierten Kommunikation werden. Und es ist eigentlich wirklich einfach geworden sich mit jemanden zu connecten/ befreunden/ followen und zu beobachten, was er tut und wie er es zu tun pflegt. Journalisten und Blogger sind da nicht anders.  Daher ist Social Media ein sensationelles und interessantes Tool, um mehr zu erfahren und zu “lernen”.

Es ist doch hervorragend, wenn ich mehr über einen Gesprächspartner weiss und auch ganz einfach recherchieren kann, als ich das bisher als PR-Berater konnte. Die Website des Mediums, dann vielleicht eine Bio, oder einfach eine Google Suche, die mehr ans Tageslicht bringt. Immerhin 8 von 10 Mal findet man von jemanden ein Twitter- oder Facebook-Profil oder einen persönlichen Blog.

Beobachten, lernen und studieren dieser Quellen bringt Ansatzpunkt zu Journalisten und somit ein wenig mehr Relevanz in die Ansprache derer. Eine klassische Win-Win-Situation, wenn man so will! 
Hilfreicher Tipp: Notieren Sie die gefundenen Links in der Kontakt-Database in den Verteiler-Listen. :-)

Erst im zweiten Schritt gehts daran, sich zu überlegen, wie und wo man posts kommentieren und Kontakte knüpfen kann. Ein Retweet eines Journalistischen Contents auf Twitter ist sicherlich hilfreich. Eine kleine freundliche Notiz auf Facebook hilft sicherlich auch – aber auf keinen Fall ein Storyselling. Man ist nur auf dem Radar aufgetaucht mehr nicht – und das ist gut so.
Ja, sie haben richtig geraten: Dieser Vorgang geht nicht einfach mal eben so über Nacht.
Wie im richtigen Leben, will auch im Social Media Life der Respekt vor Privatsphäre gewahrt bleiben und Anbahnung wohl überlegt sein. Immerhin spricht man ja ein Mädchen oder einen Typen, den man cool findet auch nicht einfach dumm von der Seite an ohne sich vorher wenigestens ein paar Gedanken gemacht zu haben, was man sagen will und welchen Eindruck man vermitteln will.

Demnach Vorausplanung und einige Wochen Vorlaufzeit sind sicherlich wohl investiert, um mehr über den Menschen, Journalisten, Blogger herauszufinden.

Sei eine Quelle

Viele der Journalisten geben auf Facebook, Twitter & Co. Hinweise, wenn Sie gerade an Geschichten dran sind. Sie suchen Informationen oder Meinungen und machen kleine Umfragen, z.B. ehemals Armin Wolf mit den Fragen an ZIB2-Gäste, usw..
Als Berater in der PR-Branche ist es wesentlich solche “Tipps” und “Hinweise” am Radar zu haben. Gutes Story Pitching ist durch ein ausgewogen Maß an Zuhören und Aufmerksamsein und durch Hinweisgeben, sicherlich einfacher geworden. Wenn sich aber nun diese Themenhinweise von Journalisten und Medien nicht finden lassen, dann muss man wohl die Story, die man gerade im Köcher hat, lancieren. Aber eben z.B. auch auf Twitter & Co., was oft nicht einfach ist, denn Komplexes interessant auf 140 Zeichen zu verknappen, ist ein schwieriger Job. Aber auch daran ist nichts Neues: Denn gutes Teasing war immer schon Part of the Job!

Social Media in die PR-Arbeit einzubauen, heißt nicht den gesamten PR-Plan darauf aufzusetzen, nichts anderes mehr zu unternehmen und dort unglaublich viel Zeit zu verlieren / investieren. Nutzen Sie die verschiedenen Kanäle und Wege: Klassische Presseaussendung, Blogs, Social Networking Sites, und kreiieren sie “runde Geschichten” und keine Hohlphrasen, die zu dreschen es sich nicht lohnt. Eines ist sicher: Gut gemacht und auf Relevanz geachtet, kann das Investment in Social Media Spass machen und einiges bringen.

Have fun!