Von Gehirnfesslern und -langweilern


Heute mache ich einen kleinen Ausflug in unsere Gehirne und welche Motive, Triebfedern für unser Handeln sind. Denn wir alle haben persönlichkeitseigene Antriebskräfte, die uns – meist unbewußt – zur physischen und psychologischen Bedürfnisbefriedigung treiben. Hört sich technisch an, fühlt sich aber weiter besser an – keine Angst :-) Diese „Motive“ sind jene treibenden Kräfte, die uns Menschen dazu bewegen unsere Wünsche, unser Wollen, das Entscheiden und Handlungen zu setzen. Ihnen kommt auch im Storytelling eine besondere Rolle zu. Weiterlesen

Warum eigentlich Netzwerkgesellschaft…


… und warum sprechen alle von einer Verschiebung der Mächte? Abseits der oftmal hier auf diesem blog behandelten banalen Kommunikationsbelange haben wir in 2011 einiges Neues in unserer Welt verspürt.

Nicht nur, dass wir Nach- und Neuwehen von Finanzspektulationen und -verspekulationen und ihren Auswirkungen erfahren haben, haben wir gelernt was Ratingagenturen sind und wie deren “Blick auf die Welt” nachhaltig die politische Umgebung in Wallung versetzt und uns alle betrifft.

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When storytelling meets branding


Es gibt nur wenige Marken, die Storytelling in allen Bereichen der Marketing-Strategie einsetzen. In Österreich, wo viele Kommunikatoren, dem Thema noch skeptisch gegenüber stehen, sucht man nach den “leuchtenden Beispielen”, um ein besseres Gefühl für das Thema zu entwickeln. Somit also ein guter Grund, warum ich in meinem Blog Beispiele bringen will. Und am schönsten funktioniert dies für uns Österreicher am Beispiel eines der “best Austrian citizens” Red Bull. Weiterlesen

Farewell to a genius


Vor 10 Tagen starb Steve Jobs. Ein sicherlich genialer Marketer, der grandiose,wie “Absolutistisches” lancierte. Unbestritten ist sicherlich zweierlei: Seine Gabe Menschen durch seine Produkte zu “evangelists” zu machen und seine Fähigkeit Branchen umzukrempeln. Hier eine sehr gute Infografik zu seinem Leben und Schaffen… Weiterlesen

Die heilige Kuh ORF


… macht so manchem GIS-Zahler mittlerweile reichlich Kopfweh. Neuestes Highlight an Übelkeit war “Helden von morgen“. “Jubel, Tränen und falsche Töne” – wie wahr dieser Claimer des ORF doch ist! Allerdings gilt er für das Publikum!

Es ist müßig sich in Details damit aufzuhalten das Format zu kommentieren, allerdings hätte man wenigestens vorausetzen können, das die Macher mit unser aller Gebühren, die eine oder andere internationale Vorlage ansehen oder sich gar an der Auswahl von Jurys orientieren. Wieder einmal eine Chance es richtig gut zu machen, die vergeben wurde. Bei den Recherchen allerdings habe ich mir die Website für “Helden von morgen” http://heldenvonmorgen.orf.at/ angesehen. Geniesst selbst! Diese ist aus meiner Sicht ein besonderes Highlight für sich. In Entbehrung von Navigation, Kandidaten /Jury-Vorstellung oder Sharing-Tools, u.ä. hätte es ein simpler WordPress-Blog echt ganz viel besser aussehen lassen.

Doch was viel schlimmer ist – es scheint niemanden mehr zu stören. Irgendwie wird das Tun am Küniglberg nicht mehr für voll genommen und man hat eigentlich abgeschrieben, dass man auf heimischen Programmen der ORF-Abstammung irgendetwas in Euphorie-Versetzendes sieht. Selig denken alle mit verklärtem Blick an die Zeiten von “Universum”-Launches zurück und ein paar Verzagte klammern noch an Lachbringern, wie “Donnerstalk” und den “Kaiser” (der doch oder doch nicht wieder on air geht).

Auch wenn man mit Insidern im Sender spricht, hört man nur von internen Machtkämpfen – zuletzt z.B. mittels Lauschangriff auch völlig unerwartet :-) von E.Oberhauser. Und man hört, dass es im Grunde egal ist, wenn man intern Vorschläge Ideen und Anregungen los wird, diese verhallen in den weiten Gängen des Küniglberg ungehört. Kein Wunder bei so viel Professionalität. Da macht einem die Ankündigung von weiteren Einsparungen richtig Angst.

Sommer-Werbe-Gespräche

Schon im Sommer saß man staunend vor der Flimmerkiste, wenn man durchschnittlich politisch interessiert, den Sommergesprächen von Ingrid Thurnher folgte. Speziell für PR-Agenturen war das Set außerordentlich interessant!

Politiker vs. UnternehmerIn vs. Thurher – nur, dass die Gespräche vor Ort in Unternehmen abgehalten wurden und ebendort zu werblichen Placements der besonderen Art verkamen. Von der beschränkt eloquenten “Gegenwehr” der Unternehmer abgesehen, waren Logos, Shops und Produkte gut sichtbar platziert.

Selbstverständlich haben wir als brave PR-Berater sofort nachrecherchiert, bei ORF-Enterprise angerufen und herausgefunden, dass dies keine Werbedeals waren. Die “Unternehmer-Diskutanten” hüpften ohne Spendings in die beste Sendezeit und freuten sich ebendort über gute werbliche Darstellung ganz besonders.  

Lieber ORF, es wird Zeit für Qualitätsmanagement.

Das ist, was wir sein sollten


Here´s to the crazy ones, the misfits, the rebels, the troublemakers, the round pegs in the square holes, the ones who see things differently. They´re not fond of rules. And they have no respect for the status quo. You can quote them, disagree with them, glorify or vilify them. But the only thing you can´t do is ignore them. Because they change things. They push the human race forward. And while some may see them as the crazy ones, we see genuis. Because the people who are crazy enough to think, they can change the world, are the ones who do.

TBWA\Chiat Day, L.A.

Insiderei – Von Menschen, die zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sind…


Robert Kropf, bekannt in österreichischen Medien als “Connaisseur”, führt Menschen und besondere Orte auf einer neuen Plattform zusammen und bezeichnet diese treffend als ”Lifestyle-Observer”. Robert ist nicht nur ein guter Freund und toller Gesprächspartner, sondern hat eine wundervolle Idee umgesetzt.

Robert Kropf

Die INSIDEREI – eine Plattform, die Roberts eigene und die Tipps ausgewählter Personen zu heissen Trends, neuen Restaurants, versteckten Boutique-Hotels und hot spots zusammenzieht und Suchenden vorstellt, wird gerade gelauncht (Fertigstellung in den nächsten Tagen!). Des Themas hat sich Robert schon vor langer Zeit verschrieben und publiziert dazu als Connaisseur (zu lesen in “Die Presse”), selbst auf der ständigen Suche nach Orten mit Niveau und Authentizität. Und genau um diese unverfälschte “Echtheit” wird es in 5 Channels gehen: die Hotels, Restaurants & Bars, Spa & Beauty, Shopping und Green Luxury vorstellen.

Was man “in der Insiderei” findet ist neu und wirklich verlässlich gut. Denn, sicher durch einen Trip nach Istanbul ausgestattet mit Roberts Tipps, die einfach grandios waren, kann ich Euch nur empfehlen sich auf ihn zu verlassen. Für ihn definiert sich Luxus, so wie ich es zur Zeit auch beschreiben würde: Ein mehr an Lebensqualität, individuelles Wohlergehen, inneres Wachsen in einer Gesellschaft starker Individuen, und das bißchen MEHR Zeit.

http://www.insiderei.com/start

Claudia Bandion-Ortner im ACCEDO Salon: “Manchmal wäre ein Hammer nicht schlecht!”


Der Andrang war enorm – und über das freue ich mich besonders. Denn es war der erste “gemeinsame” Salon. Will heissen, der erste seit meinem Wechsel zur ACCEDO. Natürlich mit der Ambition, den Salon merkbar “erneuert” in Stimmung und Auftritt zu positionieren. Und dies ist wirklich gelungen!

Trotz olympischer Herrenabfahrt kamen am Montag, 15.2. rund 80 Gäste zum ersten ACCEDO Salon 2010 in “Die Lobby”. Stargast des Abends und Gesprächspartner von meinem Partner Christoph Edelmann war dieses Mal Justizministerin Mag. Claudia Bandion-Ortner.

Seit 396 Tagen im Amt

Wie sie sich als Politikerin denn tue, wollte Christoph gleich zu Beginn von seiner Gesprächspartnerin wissen, die vor ihrem Amtsantritt vor exakt 396 Tagen als Richterin für Strafsachen am Landesgericht Wien gearbeitet hatte. Die Antwort kam prompt und ehrlich: „Es geht gut. Natürlich war es eine Umstellung, denn in der Politik ist es ein völlig anderes Arbeiten, eine andere Art der Entscheidungsfindung“, so Bandion-Ortner.

Entscheidungen seien in der Politik meist Kompromisse, „obwohl man sagen muss, Kompromisse sind ja nicht immer das schlechteste“. Sie gab allerdings auch zu, dass sie manchmal die Autorität vermisste, die sie im Gerichtssaal genossen hatte: „Manchmal, speziell im Parlament, wenn es so unruhig ist, würde ich gerne mit dem Hammer auf den Tisch hauen“. Wobei, klärte Bandion-Ortner die Zuhörer auf, österreichische Richter ja eigentlich gar keinen Hammer hätten: „Sie schauen zu viele amerikanische Filme.“

„Politik als Kunst des Möglichen“, oder: „Die zwei Seiten von einem Problem“

Dass Bandion-Ortner als ehemalige Richterin auch die Probleme selbst kennt, die sie nun als Politikerin lösen muss, zeigte sich beim nächsten Thema, dem Personalmangel in der Justiz. „Es ist wahr, wir brauchen mehr Personal. Die Zahlen, die mir präsentiert wurden, sind seriös“. Sie selbst war es ja auch, die vor ihrem Eintritt in die Politik als Standesvertreterin für mehr Planstellen bei den Staatsanwälten eintrat. Allerdings verstehe sie nun auch die Seite des Finanzministers, der in Zeiten wie diesen nicht mit vollen Händen austeilen könne. „Und dann gibt es ja auch noch die anderen Ressorts …“ Sie sehe jetzt Politik als „die Kunst des Möglichen“ und hoffe, dass in den Gesprächen mit dem Finanzminister

Ferry Ebert, Automatenkönig und Dr. Eduard Zehetner; Immofinanz

„noch was drin ist“.

In der übervollen Lobby gesehen wurden u.a. Christian Schrötter, Finanzvorstand der A-Tec Industries; Canon-Geschäftsführer Peter Baldauf; IMMOFINANZ-Vorstand Eduard Zehetner; Maria Bauernfried, Marketingleiterin bei Kelly; Declan Daly von Western Union; der „Automatenkönig“ Ferry Ebert; Caro Frank von Red Bull Mobile; Arnulf Komposch, Vorstand bei der AvW Invest AG; Markus Marek, Corporate Sales Director bei Nestlé; Markus Pichler, Managing Director bei Unibail Rodamco; Kleinaktionärsvertreter Wilhelm Rasinger; Gigaset-CEO Eduard Schmidhofer; Rechtsanwalt Benedikt Spiegelfeld; Danone-Geschäftsführer Christoph Vavrik u.v.a.

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