Nomen est omen – sagen viele! Doch damit würde man dieser “Künstlerin” wirklich nicht gerecht werden. Was uns heute durch das andauernde Powerplay im Radio entnervt, ist die “mediale Penetranz” eines Stars, der zur Zeit alle Rekorde bricht (zuletzt etwa auf Videoportalen mit 1 Milliarde Views!!!) und den Zeitgeist, wie kein Zweiter trifft.
Sie steht für die Welt von heute -und das in sehr präziser Art. “Hochgezogen” von Warhol, ist sie lebendig gewordene Pop-Art, die die “Digital Natives” bewegt und “abholt”!
Sie steht für die Vernetzung der Welt und ein schrilles Zusammenspiel von Mode, Film, Fotografie und Popmusik – irgendwie einem Kunstwerk gleichend, aber doch deutlich massentauglicher.
Gekonnte Inszenierungen, wie etwa
- Elton John bei den Grammys ´10 – Glam Rock pur!
- Gaga für Vogue Homme Nobuyoshi Araki
- Lady Gagas Shooting für das Rolling Stone Mag mit David LaChapelle
Lady Gaga kann man als “Netz” verstehen. Und es ist natürlich nicht sie alleine, die das alles macht, es ist die Konglomerat, genannt das “Haus of Gaga” http://ladygaga.wikia.com/wiki/Haus_of_GaGa, das als sprühender Ideenpool ein Team aus Mode, Performance Artisten, Marketingprofis, Videokünstlern und viele andere mehr zusammenbringt.
Nicht zu vergessen: Die Fans, die “Little Monsters”, die in Gaga´s Konzept integriert und damit als Gefolge mit Passion, oder auch Tribe verstanden werden können. Als erster Popstar schafft es diese Künstlerin in der digitalen Welt alle Superlative zu brechen: Facebook, Twitter http://www.ladygaga.com/
Nennt es Marketing, aber es ist Marketing herb vermengt mit Kunst. Sie ist der Versuch einer Vereinigung von Marketing und Kunst und Digitalität. Ein digitales Gesamtkunstwerk der globalen, schrillen und auch profanen Pop Art.
Manchmal findet sich aber aus der alten Welt so manches, das sich lohnt dem Phänomen persiflierend entgegen zu setzen:






