Das Phänomen Lady Gaga

Nomen est omen – sagen viele!  Doch damit würde man dieser “Künstlerin” wirklich nicht gerecht werden. Was uns heute durch das andauernde Powerplay im Radio entnervt, ist die “mediale Penetranz” eines Stars, der zur Zeit alle Rekorde bricht (zuletzt etwa auf Videoportalen mit 1 Milliarde Views!!!) und den Zeitgeist, wie kein Zweiter trifft.

Sie steht für die Welt von heute -und das in sehr präziser Art. “Hochgezogen” von Warhol, ist sie lebendig gewordene Pop-Art, die die “Digital Natives” bewegt und “abholt”!
Sie steht für die Vernetzung der Welt und ein schrilles Zusammenspiel von Mode, Film, Fotografie und Popmusik – irgendwie einem Kunstwerk gleichend, aber doch deutlich massentauglicher.
Gekonnte Inszenierungen, wie etwa

  • Elton John bei den Grammys ´10 – Glam Rock pur!
  • Gaga für Vogue Homme Nobuyoshi Araki

    http://www.touchpuppet.com/2009/10/04/lady-gaga-by-nobuyoshi-araki/

  • Lady Gagas Shooting für das Rolling Stone Mag mit David LaChapelle

    http://www.ohlalamag.com/en/2009/05/lady-gaga-by-david-lachapelle-for-rolling-stone.html

Lady Gaga kann man als “Netz” verstehen. Und  es ist natürlich nicht sie alleine, die das alles macht, es ist die Konglomerat, genannt das “Haus of Gaga” http://ladygaga.wikia.com/wiki/Haus_of_GaGa, das als sprühender Ideenpool ein Team aus Mode, Performance Artisten, Marketingprofis, Videokünstlern und viele andere mehr zusammenbringt.
Nicht zu vergessen: Die Fans, die “Little Monsters”, die in Gaga´s Konzept integriert und damit als Gefolge mit Passion, oder auch Tribe verstanden werden können. Als erster Popstar schafft es diese Künstlerin in der digitalen Welt alle Superlative zu brechen: Facebook, Twitter http://www.ladygaga.com/

Nennt es Marketing, aber es ist Marketing herb vermengt mit Kunst. Sie ist der Versuch einer Vereinigung von Marketing und Kunst und Digitalität. Ein digitales Gesamtkunstwerk der globalen, schrillen und auch profanen Pop Art. 

Manchmal findet sich aber aus der alten Welt so manches, das sich lohnt dem Phänomen persiflierend entgegen zu setzen:

Foursquare – location-based-Social-Service

Finde Freunde und erschliesse Deine Stadt. Das ist die Aufforderung bei foursquare.com einem amerikanischen Geolocation-Social-Service, das durch die verstärkten Übernahmebattles von Microsoft und Facebook in den letzten Tagen ins “Rampenlicht” rückte. http://futurezone.orf.at/stories/1645629/ So wie Twitter 2009, scheint nun also foursquare der “Renner 2010″ zu sein!

Doch was ist foursquare eigentlich?

Foursquare zielt darauf ab, Menschen dazu zu bringen ihre Umgebung (ihre Nachbarschaft) zu erkunden und sie dafür zu belohnen. Dazu wird der ”friend-finder” mit ”social city guide”-Elementen und Game-Mechaniken kombiniert. In der Nutzung ist es vergleichbar einer Mischung aus Twitter und Location-based-services. 

Foursquare-User nutzen zum Beispiel die Handy-Apps oder auch mobile Websites, um anderen Nutzern ihre aktuelle Position in Form von “Check-ins” mitzuteilen. Die Apps ermitteln mit Hilfe des aktuell genutzten Funknetz-Knotens oder eines integrierten GPS-Moduls genau die Position des Nutzers und zeigen so an, welche Geschäfte, Restaurants oder Treffpunkte sich in der Nähe des Nutzers befinden.
Der Kniff: Sobald man sich an einem Ort aufhält, den man anderen mitteilen möchte, kann man dort “einchecken”. 

Das Ganze klingt vielleicht auf den ersten Blick noch uninteressant. Interessant wird foursquare durch zwei Faktoren:

  1. dass es eine mobile Applikation ist, die ein weiterer Schritt in die Trendrichtung der “Mobilisierung” von Social Media ist und
  2. durch die Business Nutzung. Denn business user und Shops ist es möglich foursquare “Specials” anzubieten. Das können Rabatte ebenso sein, wie spezielle Offers an user, um sie zu “binden” und so zu “Fürsprechern” für Deinen Shop, Dein Lokal zu machen.  Um das zu analysieren gibt es bei “foursquare +your business” gute Analysetools, die die Performance Deines “hot spots” abbilden.

Earth day

Am kommenden Sonntag findet wieder der Earth Day statt. Der 40. seiner Art. Und erschreckender Weise ist unsere Erde in einem schlimmeren Zustand als je zuvor!

Ein guter Tag um alles, was sich so im eigenen Leben angestaut hat, wieder einmal zu entsorgen, zu überdenken und zu hinterfragen.
Der Sinn dieser Tage war mir lange Jahre verborgen: Tag des Wassers, Tag der Biobrennstoffe, Tag der Kinder,.. Doch wenn man Sie als das nimmt, was sie sind, eine Anregung sich über ein spezielles Thema Gedanken zu machen, dann macht es schon Sinn, wenigstens 1 Tag lang den Blick für sonst beiläufige Gewohnheiten zu schärfen und diese zu verändern.

Lasst Euch von diesem wundervollen Video berühren und denkt über Konsum, Abfall, Essensumstellung, soziales Miteinander nach. Einfach nachhaltiger Leben!

Hier ein paar hilfreiche Links für Euch:

http://www.earthday.org/earthday2010

http://de.wikipedia.org/wiki/Tag_der_Erde

http://www.gearthblog.com/blog/archives/2010/04/using_google_earth_on_earth_day.html

http://www.gearthblog.com/blog/archives/2009/09/climate_change_tools_for_google_ear.html

http://www.earthday.de/

http://www.engadget.com/2010/04/22/inhabitat-earth-day-special-how-to-go-off-grid-with-your-gadget/

Alleine die, ausgelöst durch die Aschewolke mit isländischer Abstammung, eingesparten CO²Emissionen sind imposant. “Die Zeit” summiert es mit der beeindruckenden Zahl “20 Mio.Euro”, als Spende für das Weltklima: http://www.zeit.de/reisen/2010-04/emission-atmosfair

Faule Äpfel

Ach ja. Was hab ich in den letzten Tagen versucht mein Umfeld von der Apple Verlobhudelung zu bekehren. Scheinbar ohne Erfolg. Menschen wollen abgezockt werden, um first mover und early adopter zu sein!

Dazu muss ich aber noch festhalten: Aus Apples Eigeninteresse heraus gesehen, macht das Unternehmen zur Zeit nahezu alles richtig. Man wird als Revolutionsführer ganzer Branchen gesehen. Die Geräte sehen gut aus unbestritten und haben eine idiotensichere User Experience. Man hat eine unbestrittene geschlossene Vermarktungswelt geschaffen. Die User sind auch noch glücklich damit. Hier ein kurzer Blick auf die Defizite, für die man alle anderen Hersteller medial kreuzigen würde, zusammengefasst:

  • kein Flash – Die Adobe Software passt Apple natürlich nicht ins Bild und wird bewußt nicht unterstützt. Deshalb werden Spiele, Vids, .. aus dem Netz nicht funktionieren
  • kein USB-Anschluss – wie immer bei Apple: Es ist eine proprietäre Welt und die bleibt es. Das Geld bleibt bei Apple und sonst nirgends. D.h. keine handelsüblichen Drucker, Webcams, Harddisks, etc.
  • Keine Webcam – daher nix da Skye, Videocalls, etc.
  • Keine Kamera – Augmented Reality? Nicht mit Apple! Das “Feature” ist mal iPhone vorbehalten
  • Keine zusätzliche Speicherkarte – Auf diese Weise kann Apple Mondpreise für jeden RAM mehr verlangen. Filme, Musik, usw. können nur via Internet aufs iPad geladen werden. Und bei 64 Gb ist Schluss. Und jetzt ratet mal woher ihr die Filme und Musik am besten nehmt: Richtig! iTunes!
  • Kein Multitasking – mein Favorit! Mehrere Programme gleichzeitig? Nein danke! Obwohl es das Betriebssystem angeblich kann, hat Apple den gleichzeitigen Zugriff auf mehrere Apps eingeschränkt.

Egal wie, es funktioniert. Und am Rande sei dazu bemerkt: Sowohl der ORF(Kundendienst), als auch namhafte Journalisten dieses Landes haben in den letzten Tagen zu ihrer wiederholten positiven Apple-Berichterstattung gemeint: Wenn alle darüber reden, müssen wir auch darüber reden!

Bravo! Hoch lebe der Qualitätsjournalismus!

Twitter in Zahlen

Sie hat stattgefunden: http://chirp.twitter.com/ CHIRP! Die erste Twitter-developer Conference in San Francisco.

 Und bei dieser Gelegenheit gabs jede Menge Fakten, Zahlen und Daten, die ich Euch natürlich nicht vorenthalten will:

  • 105,779,710 Registrierte User
  • 3 Milliarden API calls pro Tag
  • 175 TWITTER Mitarbeiter
  • 600 Millionen Suchen pro Tag
  • 300,000 neue User pro Tag
  • 180 Millionen unique Visitors pro Monat
  • 37 % der aktiven user nutzen TWITTER am Handy
  • 75 % der Tweets kommen von anderen Portalen (Handy, Apps,…) als Twitter.com
  • 100,000 Registrierte Apps

Die hier vorliegenden Zahlen entspringen dem Quell: http://gigaom.com/category/mathews-posts/?utm_source=gigaom&utm_medium=navigation da mir ein Trip nach Frisco leider nicht möglich war :-)

Apple Apps

http://www.mobile-zeitgeist.com/wp-content/uploads/2010/04/geekandpokeiphone.jpg

Reichweite von Twitter in Österreich

Danke Gerald Bäck von http://digitalaffairs.at/ der seit einiger Zeit Twitter analysiert. Nebst anderen Daten hat er nun die Reichweite von Twitter in Österreich erhoben. Wie?
Hier seine eigene Erklärung: “Um valide Daten zu erhalten, haben wir ein eigenes System entwickelt, das es uns ermöglicht, die Reichweite bzw. den Einfluss eines Twitteraccounts zu erheben.” Das System das entwickelt wurde wird in der nächsten Zeit auch bei ihm am Blog vorgestellt (Link siehe oben).

Wer hat die meisten österreichischen Follower?

Dazu wurden die österreichischen Accounts auf Twitter – mit deren vom User eingetragenen Locations im Twitter-Profil – identifiziert. Zusätzlich wurden alle Profile jedes einzelnen Follower eines Accounts erfasst und deren Herkunftsland ermittelt.

Die Top 5 des Rankings sind ausschließlich mit “Old Media”-Persönlichkeiten oder crossmedial kommunizierenden Personen gefüllt, was deswegen kaum überrascht weil deren ureignste Bekanntheit bereits durch die mediale Präsenz aufgeladen ist.
Hier die Ergebnisse Platz 1-15

http://digitalaffairs.at/ Gerald Bäck

Wer die Plätze 16-100 ergründen will findet diese unter http://digitalaffairs.at/

Wenn der ORF-Bildungsauftrag zum Verbildungsauftrag wird

Karsamstag. Das Osterwochenende. Eine der hightimes der TV-Sender-Quoten-Zeiten. Auch (Sogar) beim ORF.

Just diese Zeit nutzte man dazu, um das zu tun, was angeblich beim ORF nie möglich ist, nie und nimmer gemacht wird und den Statuten des Sendern nach unabhängiger und ausgewogener Berichterstattung absolut wiederspricht. Man macht beinharte Produkt-PR und zwar nicht aufklärerisch und hinterfragend beispielsweise in “Konkret”. Nein!

In der ZIB um 19:30 Uhr, also die absolute Prime-Time. Hier zum Reinschauen für all jene, die das nicht glauben können http://tvthek.orf.at/programs/145302-Zeit-im-Bild–OeGS-/episodes/1331553-Zeit-im-Bild–OeGS Apples iPad: Ansturm auf die ersten Geräte

Jetzt schaut das vielleicht nicht so schlimm aus, wenn man nicht, wie wir PR-Verantwortliche oft und oft zu hören bekommt, dass man der ausgewogenen Berichterstattung verpflichtet sei und Produkt-PR beim unabhänigigen öffentlichen Rundfunk unmöglich ist.

Sie ist nicht unmöglich! Wie man sieht.
Denn gerade eben hat Österreich mit GIS-Gebühren Steve Jobs unbezahlbare Produkt-PR verpasst. Und dies mit einem Beitrag, der gänzlich ohne ein Konkurrenzprodukt auskommt und sich jeglicher kritischen Hinterfragung entzieht.

Bravo.

Kein Wunder, dass immer mehr Auftraggeber ihrer PR-Agentur sagen: “So etwas will ich auch!” Und eigentlich muss ich sagen: “Das ist nur allzu verständlich!”

New Marketing Paradigm

Sm@rt Social Media for Business – Ein guter Blog zu Fragen rund um Basics von Social Media

Ein gutes Video, das es auf den Punkt bringt: “Content is King und Conversation is queen. Show up with content and build up conversation around it.” Unterschied zwischen Web 1.0 und 2.0: “Not selling. You´re contributing!”

How to behave in Social Media?

You simply must be personal and conversant in social media. People want to know who you are and what you are about, so you need to be prepared to share of yourself. Strive to be professionally personal.

Transparenz

I view social media platforms as tools, not toys, we use to document and communicate our value. If you are serious about personal branding and not just playing around, you should never post anything, anytime, anywhere that you would not be comfortable allowing anyone to view.

Mehr auf http://smartrenotahoe.wordpress.com/2010/03/26/the-new-marketing-paradigm/

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Theme: Esquire von Matthew Buchanan.

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