Bringe Menschen dazu…


… Stiegen zu steigen! Eine gute Parabel, wie einfach es sein kann mit Kreativität Menschen zu Verhaltensänderungen zu bewegen.

Mehr dazu haben sich auch die Jungs von Mattergretener erdacht. Sie fassten es unter dem Begriff “nudge” zusammen. Von der bewegenden Kraft der kleinen Schubser. http://mattergretener.blogspot.com/

Insiderei – Von Menschen, die zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sind…


Robert Kropf, bekannt in österreichischen Medien als “Connaisseur”, führt Menschen und besondere Orte auf einer neuen Plattform zusammen und bezeichnet diese treffend als ”Lifestyle-Observer”. Robert ist nicht nur ein guter Freund und toller Gesprächspartner, sondern hat eine wundervolle Idee umgesetzt.

Robert Kropf

Die INSIDEREI – eine Plattform, die Roberts eigene und die Tipps ausgewählter Personen zu heissen Trends, neuen Restaurants, versteckten Boutique-Hotels und hot spots zusammenzieht und Suchenden vorstellt, wird gerade gelauncht (Fertigstellung in den nächsten Tagen!). Des Themas hat sich Robert schon vor langer Zeit verschrieben und publiziert dazu als Connaisseur (zu lesen in “Die Presse”), selbst auf der ständigen Suche nach Orten mit Niveau und Authentizität. Und genau um diese unverfälschte “Echtheit” wird es in 5 Channels gehen: die Hotels, Restaurants & Bars, Spa & Beauty, Shopping und Green Luxury vorstellen.

Was man “in der Insiderei” findet ist neu und wirklich verlässlich gut. Denn, sicher durch einen Trip nach Istanbul ausgestattet mit Roberts Tipps, die einfach grandios waren, kann ich Euch nur empfehlen sich auf ihn zu verlassen. Für ihn definiert sich Luxus, so wie ich es zur Zeit auch beschreiben würde: Ein mehr an Lebensqualität, individuelles Wohlergehen, inneres Wachsen in einer Gesellschaft starker Individuen, und das bißchen MEHR Zeit.

http://www.insiderei.com/start

Carrotmob


Flashmob mit sozialem Engagement!

Eine Menge junger Menschen rottet sich zusammen, und “stürmt” einen Laden. Ein Stosstrupp für den Klimaschutz, der gezielt Shops leerkauft und diese mit dem “unglaublichen” Umsatz dazu bewegen will, das Geschäft energieeffizient umzubauen.
Gestartet wude diese Initiative als eine Art Auktion zwischen 14 Blumenläden am Prenzlauer Berg, die beschlossen hatten den höchsten Anteil des Tagesumsatzes in Energieeffizienz zu investieren. Der erste Laden war Männertreu, die bei der Auktion bekannt gaben 56% des Umsatzes in Klimaschutz zu investieren. Und flux stand am selben Tag der carrotmob vor der Tür.

Die Idee ist, Unternehmen mit traumhaftem Umsatz zu ködern. Ebendiesen beschert Carrotmob. Deren Zielsetzung ist es allerdings “Spuren” zu hinterlassen – nicht nur in Form von Flugblättern mit Karottensymbol, sondern in Form eines weiteren Ladens, der seine Energie effizienter nutzt und so die Umwelt weniger schädigt. Bereitschaft zu Klimaschutz geht nur über mehr Scheine in der Kassa – so die Überzeugung der Carrotmob-Mitglieder, die sich via facebook, twitter und SMS organisieren.

Mob statt Boykott – Schöne Welt mit engagierten Menschen!

http://www.carrotmobberlin.com/

Claudia Bandion-Ortner im ACCEDO Salon: “Manchmal wäre ein Hammer nicht schlecht!”


Der Andrang war enorm – und über das freue ich mich besonders. Denn es war der erste “gemeinsame” Salon. Will heissen, der erste seit meinem Wechsel zur ACCEDO. Natürlich mit der Ambition, den Salon merkbar “erneuert” in Stimmung und Auftritt zu positionieren. Und dies ist wirklich gelungen!

Trotz olympischer Herrenabfahrt kamen am Montag, 15.2. rund 80 Gäste zum ersten ACCEDO Salon 2010 in “Die Lobby”. Stargast des Abends und Gesprächspartner von meinem Partner Christoph Edelmann war dieses Mal Justizministerin Mag. Claudia Bandion-Ortner.

Seit 396 Tagen im Amt

Wie sie sich als Politikerin denn tue, wollte Christoph gleich zu Beginn von seiner Gesprächspartnerin wissen, die vor ihrem Amtsantritt vor exakt 396 Tagen als Richterin für Strafsachen am Landesgericht Wien gearbeitet hatte. Die Antwort kam prompt und ehrlich: „Es geht gut. Natürlich war es eine Umstellung, denn in der Politik ist es ein völlig anderes Arbeiten, eine andere Art der Entscheidungsfindung“, so Bandion-Ortner.

Entscheidungen seien in der Politik meist Kompromisse, „obwohl man sagen muss, Kompromisse sind ja nicht immer das schlechteste“. Sie gab allerdings auch zu, dass sie manchmal die Autorität vermisste, die sie im Gerichtssaal genossen hatte: „Manchmal, speziell im Parlament, wenn es so unruhig ist, würde ich gerne mit dem Hammer auf den Tisch hauen“. Wobei, klärte Bandion-Ortner die Zuhörer auf, österreichische Richter ja eigentlich gar keinen Hammer hätten: „Sie schauen zu viele amerikanische Filme.“

„Politik als Kunst des Möglichen“, oder: „Die zwei Seiten von einem Problem“

Dass Bandion-Ortner als ehemalige Richterin auch die Probleme selbst kennt, die sie nun als Politikerin lösen muss, zeigte sich beim nächsten Thema, dem Personalmangel in der Justiz. „Es ist wahr, wir brauchen mehr Personal. Die Zahlen, die mir präsentiert wurden, sind seriös“. Sie selbst war es ja auch, die vor ihrem Eintritt in die Politik als Standesvertreterin für mehr Planstellen bei den Staatsanwälten eintrat. Allerdings verstehe sie nun auch die Seite des Finanzministers, der in Zeiten wie diesen nicht mit vollen Händen austeilen könne. „Und dann gibt es ja auch noch die anderen Ressorts …“ Sie sehe jetzt Politik als „die Kunst des Möglichen“ und hoffe, dass in den Gesprächen mit dem Finanzminister

Ferry Ebert, Automatenkönig und Dr. Eduard Zehetner; Immofinanz

„noch was drin ist“.

In der übervollen Lobby gesehen wurden u.a. Christian Schrötter, Finanzvorstand der A-Tec Industries; Canon-Geschäftsführer Peter Baldauf; IMMOFINANZ-Vorstand Eduard Zehetner; Maria Bauernfried, Marketingleiterin bei Kelly; Declan Daly von Western Union; der „Automatenkönig“ Ferry Ebert; Caro Frank von Red Bull Mobile; Arnulf Komposch, Vorstand bei der AvW Invest AG; Markus Marek, Corporate Sales Director bei Nestlé; Markus Pichler, Managing Director bei Unibail Rodamco; Kleinaktionärsvertreter Wilhelm Rasinger; Gigaset-CEO Eduard Schmidhofer; Rechtsanwalt Benedikt Spiegelfeld; Danone-Geschäftsführer Christoph Vavrik u.v.a.

http://www.flickr.com/photos/accedogroup/sets/72157623446395746/ 

Kein Schmusekurs


So kann man zusammenfassen, was es dieses Wochenende zu lesen gibt. Unsere Welt ist konfrontaler, dominanter und unwirtlicher geworden und internationale Medien bilden dies auch in klarer Weise ab. Klingt vielleicht naiv. Aber ebendieser Eindruck beseelt einen, wenn man sich intensiv durch Zeitungen am Wochenende schmökert.

Schmuse-Antikurs Nr. 1

Mächtig und reich sind die großen der deutschen Lebensmittel-Handelsszene. Und es sind 5, die den LEH bestimmen: Edeka, Rewe, Metro, Aldi, Lidl. Lt. dem MANAGER-Magazin gehören ihre Inhaber zu den reichsten Menschen Deutschlands (z.B. Aldi-BrüderPlatz 1; Lidl-Herr Schwartz folgt auf Platz 3). Dennoch punkten ihre Konzerne mit Wertvernichtung im großen Stil:

  • Nahrungsmittel verbilligten sich um satte 2% im vergangenen Jahr (in D) und bei frischen Nahrungsmitteln sogar um 5%! Ein Preiskampf der natürlich eine Folge hat…
  • Denn: Auf einen Anteil von 5% vom Umsatz können Deutschlands Discounter die Personalkosten “drücken”, was immerhin schlanke 1,2 Mio. Menschen in eine prekäre Arbeitsplatzsituation bringt (siehe DIE ZEIT 11.2.2010). 

Möge uns dies in Österreich erspart bleiben!

Schon gar kein Schmusekurs Nr.2

Der Americas Cup. Ein Segelrennen – DAS Segelrennen, das Helden hervorbrachte und immer von Fairness und Wagemut geprägt war. Wunderschöne Boote wettstritten um den Cup und machten Männer zu Helden: Vanderbilts, Liptons, Ted Turner, u.a. Aber immer eine unfassbare Schlacht von Material und Geld! Nun haben 2 Männer den Cup nahezu ad absurdum geführt: Larry Ellison, selbstverliebter Inhaber von ORACLE und Ernesto Bertarelli, Biotechkonzern-Inhaber und reich-geborener Sohn und AC-Titelverteidiger. Nicht nur erstritten sie sich über zwei Jahre, die von ihnen gewünschten Regelments und Materialklauseln, sondern warfen in Bau und ebenerwähnten Rechtsstreit die unfassbare Summe von einer halben Milliarde Dollar – jeweils! http://tinyurl.com/car9he
Das Resultat, aus den schlanken, wundervollen Americas Cup-Booten wurden Trimarane, die an Sience Fiction erinnern. Und der sportliche Aspekt des Cups wich einer “Schlacht der Eitelkeiten und Macht”.
Irgendwie bin ich froh, dass andere z.B. Bill and Melinda Gates + Warren Buffet besseres mit ihrem Geld anzustellen wissen: #Bill and Melinda Gates Foundation

Internet für den Friedensnobelpreis 2010 nominiert


Am 26.12. habe ich Euch auf eine ungewöhnliche Initiative des ital. WIRED Magazine hingewiesen! Jetzt haben sie´s geschafft http://derstandard.at/1263706986982/Internet-fuer-Friedensnobelpreis-nominiert

“Internet” erhält den Friedensnobelpreis 2010

Das jedenfalls wünschen sich einige italienische Techie-Journalisten. All jenen, die darin ebenfalls etwas Größeres verspüren, kann die Initiative von “Wired” den Weg weisen: Die italienische Ausgabe des Magazins will das Internet für den Friedensnobelpreis vorschlagen: http://www.wired.com/underwire/2009/11/internet-for-peace-nobel/.

Nachdem das Netz bislang eher für Kinderpornografie, den oben skizzierten vielleicht-doch-nicht-Untergang des Qualitätsjournalismus und andere irritierende Dinge verantwortlich gemacht wird, will “Wired” jetzt die positiven Seiten hervorkehren:
Das Internet sei eine nicht zu unterschätzende internationale Friedenskraft, lautet die Begründung. Nicht so falsch, denkt man an die Wahlen im Iran, o.ä.
Das Magazin startete die Kampagne und will das Internet auf die Liste der Nominierten für den Friedensnobelpreis 2010 hieven. Wer sich beteiligen will: Einfach registrieren und unter die prominenten Unterzeichnern reihen: Giorgio Armani und Shirin Ebadi (Gewinnerin des Friedensnobelpreises 2003).